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Flair der Metropole aufgesogen

Heek/Chicago Wieder daheim - ein Jahr lang war Maren Gausling als "junge Botschafterin" mit dem Bundestagspatenschaftsprogramm unterwegs, lernte Land und Leute in den USA kennen.

11.08.2008

Die ersten sechs Monate schnupperte sie Collegeluft am Moraine Valley Community College, Illinois, wo sie die Fächer Englisch und International Business studierte. Gleichzeitig spielte die sportliche 23-Jährige im College-Tennisteam, holte den ersten Platz im Großraum Chicago und spielte um die "Championship Nationals" in Arizona. Nach der Collegezeit sammelte Maren Gausling im zweiten Halbjahr Berufserfahrung.

Sie absolvierte ein Praktikum in der US-Zweigstelle des Versicherungskonzerns HDI-Gerling America Insurance Company. Als sie in der Buchhaltung anfing, erwiesen sich ihre Kenntnisse als Bankkauffrau und Fremdsprachenkorrespondentin von Vorteil. "Ich war jeden Morgen überwältigt, dass ich wirklich in Chicago lebe und arbeite", erzählt sie mit leuchtenden Augen.

Zusätzlich zur Möglichkeit, in der Weltstadt auch die amerikanische Arbeitswelt kennen zu lernen, bekam die Heekerin einen Eindruck vom "American Way of Life". Bei ihrer Chicagoer Gastfamilie Anhalt erlebte sie Kultur und Traditionen hautnah mit - und feierte Feste wie Thanksgiving und Weihnachten mit.

An verlängerten Wochenenden oder in den Semesterferien erkundete Maren das Land auf eigene Faust. Die Niagarafälle, New York City, Disney World und verschiedene Nationalparks. Besonderes Highlight war das Wiedersehen nach sechs Jahren mit ihrer Austauschschülerin Kathryn in Kansas City.

Marens Jahr in den USA klang mit einem Treffen aller 75 Programmteilnehmer in der Bundeshauptstadt Washington D.C. aus. Sie nahm dabei kurzerhand die Chance wahr, den Kongressabgeordneten für den Wahlkreis Chicago zu besuchen. Der Abschied von ihren neuen Freunden in den USA fiel ihr nicht leicht, da sie dort ihre kleine, zweite Heimat gefunden hatte. Ihr persönliches Fazit: "Ich würde es immer wieder tun, denn es ist eine Herausforderung, die sich lohnt."

Beworben hatte sie sich, während sie mitten in ihrer Ausbildung zur Bankkauffrau steckte - in ihrem Fall kein Problem, da ihr Ausbildungsbetrieb, die Volksbank Gronau-Ahaus eG, sie von Anfang an dabei unterstützte. Ihre Patin war die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer. alh

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