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Neue Lösung für altes Problem

Engpass Ludgeristraße

Wie lässt sich der für Radfahrer wie Fußgänger problematische Engpass im Bereich der Ludgeristraße 27 entschärfen? Auf Antrag der SPD-Fraktion und eines Bürgers befasste sich der Planungsausschuss am Mittwochabend erneut mit dieser Frage und diskutierte alternative Lösungsmöglichkeiten, die zuvor bereits bei einem Ortstermin mit den Anwohnern und dem Landesbetrieb Straßen NRW erörtert worden waren.

HEEK

von Von Manfred Elfering

, 21.06.2012
Neue Lösung für altes Problem

Einer der Stellplätze vor der Ludgeri-Apotheke soll entfallen, um dort den Gehweg etwas verbreitern zu können.

Heraus kam folgender Vorschlag: Eine der Parkbuchten vor der Ludgeri-Apotheke soll weichen, um dort den Rad- und Gehweg etwas verbreitern zu können. Auf dem entfallenden Stellplatz könnte dann ein Fahrradständer aufgestellt werden, damit nicht zusätzlich noch Räder vor der Apotheke den ohnehin schon begrenzten Platz weiter einschränken. Wie Bürgermeister Ulrich Helmich mitteilte, sei dieses Vorhaben bereits mit dem Apotheker abgestimmt worden. Die Antragsteller hatten ursprünglich zur Verbreiterung des Gehwegs eine Reduzierung des Sicherheitsstreifens (braune Pflasterung zwischen Radweg und Bordstein zu den Parkbuchten und Grünbeeten) angeregt. Dieser Streifen hat vor der Apotheke eine Breite von 75 Zentimetern – genau der Richtlinie entsprechend. Weil nahes Fahren an der Parkbucht die Gefahr einer Kollision der Radfahrer zum Beispiel mit sich öffnenden PKW-Türen berge, lehnt der Landesbetrieb Straßen NRW eine Schmälerung des Sicherheitsstreifens unter das Normmaß an dieser Stelle ab – eine Argumentation, die Hermann-Josef Schepers von der SPD schwerlich nachvollziehen konnte: „Es wird hier eine Sicherheit vorgegaukelt, die nicht da ist“, meinte er.

Dennoch war er der Kompromisslösung mit dem entfallenden Stellplatz nicht abgeneigt, ebenso wie CDU-Fraktionschef Andreas Helmich: „Wir sollten es so machen, um die Situation so weitgehend wie möglich zu entschärfen.“ Das Problem, das bleibt: die Kosten für die Veränderung, deren Höhe noch nicht bekannt ist und die von der Gemeinde als „Verursacher“ getragen werden müssten. Es erging der Auftrag an die Verwaltung, diese Kosten zu ermitteln und dem Ausschuss wieder vorzulegen – der Beschluss fiel einstimmig.

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