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Paziorek sichert Hilfe bei B 70 und Realschulzweig zu

08.08.2008

Heek Schon seine Komplimente für die "vorbildliche Haushaltsführung" schmeicheln den Heeker Politikern und Verwaltungsmitarbeitern. Helle Freude kommt aber über zwei handfeste Versprechen auf, die der neue Regierungspräsident, Dr. Peter Paziorek, gestern gibt: "Volle Rückendeckung" bei der Gründung der Verbundschule mit Realschulzweig und "jede Unterstützung, dass 2010 der Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt beim Umbau der B 70 erfolgt".

Strahlende Gesichter im Trauzimmer des Heeker Standesamtes - und das nicht, weil sicher gestern am 8.8.08 zwei Liebende das Ja-Wort geben, sondern weil der Chef der Bezirksregierung seine Liebe zur Dinkelgemeinde erklärt. "Sie gehen den richtigen Weg", sagt er und meint die kommunale Schulpolitik. Der Realschulzweig sei für den Mittelstand, der den münsterländischen Wirtschaftsraum präge, "enorm wichtig". Die Gemeinde gehe bei der Gründung ihrer geplanten Verbundschule, "den Weg, der nach dem Schulgesetz eindeutig möglich ist". Genehmigungsprobleme sehe er da nicht, zumal keine bestehende Realschule im Bestand gefährdet werde, wie die Heeker im versichern. Die einzige Hürde: "Alle Heeker Eltern, die jetzt die Fünftklässler zu den Realschulen in Ahaus und Heek schicken, müssen sie künftig in Heek anmelden", so Schulamtsleiter Jürgen Lammers.

Beim Thema B 70-Umbau zeigt Paziorek ebenfalls großes Verständnis für die Heeker Belange. "Es kann nicht sein, dass jetzt der vordere Abschnitt erneuert wird und ein so wichtiger Punkt wie der Bereich an der Kirche ungeordnet liegen bleibt", stellt er fest. Bis Juni 2009 gelte es, die Fördermittel für den zweiten Bauabschnitt des Umbaus - vom Leuskesweg bis zur Einmündung L 574 - zu beantragen. Zwar sei dieser Abschnitt mit 350 Metern nicht einmal halb so lang wie das ein Kilometer lange Teilstück, das ab September umgebaut wird, "aber wegen der eng stehenden Bebauung, der leichten S-Kurve und des schmaleren Querschnitts" etwas anspruchsvoller, wie Bauamtsleiter Matthias Pennekamp erläutert: Kein Problem, das sich nicht lösen lasse, beruhigt der RP. sy-

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