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"Schaden kaum zu beziffern"

Hochwasserbilanz

HEEK/LEGDEN "Glück im Unglück" haben das Dahliendorf und die Dinkelgemeinde gehabt, dass sie während der Überflutungen am Wochenende vom Schlimmsten verschont blieben. Dennoch sind die angerichteten Schäden noch gar nicht bis ins Letzte zu überblicken, geschweige denn zu beziffern, sind sich die beiden Bürgermeister Friedhelm Kleweken (Legden) und Ulrich Helmich (Heek) einig.

von Von Manfred Elfering

, 30.08.2010

„Wir sind dabei, die Schäden aufzunehmen und nach und nach zu beseitigen“, so Legdens Erster Bürger. Besonders betroffen sei der Bereich rund um die Asbecker Stiftsmühle, wo das historische Pflaster unterspült worden und abgerutscht ist. „Das Gebäude selbst hat aber keinen Schaden genommen“, stellte Kleweken fest. Darüber hinaus habe der Mühlenbach in Asbeck Böschungen abgespült und eine Holzbrücke für Fußgänger beschädigt, die jetzt auf ihre Standfestigkeit hin untersucht werde. Außerdem gebe es an etlichen Wirtschaftswegen des Gemeindegebiets seitliche Absenkungen, die zu überprüfen und zu beseitigen seien.

Überwiegend, so Kleweken, habe die Gemeinde mit Straßenschäden zu kämpfen. Mitarbeiter des Bauhofs seien dabei, diese zu beseitigen. „Wir werden aber auch Firmen in Anspruch nehmen müssen“, schätzt der Bürgermeister. Straßensperrungen gebe es in der Gemeinde jedoch keine.    Genau wie in Heek, wo sich die Lage mit Zurückweichen des Wassers zwischenzeitlich spürbar entspannt hat, wie Ulrich Helmich berichtet: „Im Großen und Ganzen sind wir glimpflich davon abgekommen, vor allem was die gemeindlichen Einrichtungen angeht.“ Überprüfungen und Besichtigungen hätten ergeben, dass keine größeren Schäden festgestellt werden konnten.

Der Fuß- und Radweg entlang des Donaugrabens sei allerdings teils unterspült und müsse ausgebessert werden. Auch seien an den Regenrückhaltebecken und vielen Wirtschaftswegen die Böschungskanten ausgespült: „Keine große Sache“, die später Zug um Zug repariert werde, „denn das Grundwasser steht immer noch sehr hoch.“ Der an Privateigentum entstandene Schaden etwa durch voll gelaufene Keller sei im Moment jedoch gar nicht zu beziffern, weiß Helmich. Das kann auch sein Legdener Amtskollege bestätigen. Und in Sachen Düstermühlmarkt: „Der größte Schaden ist den Beteiligten dadurch entstanden, dass das große Fest nicht gefeiert werden konnte.“ Beide Bürgermeister hoben indes das große Engagement der Einsatzkräfte als vorbildlich hervor – und auch die Besonnenheit der Bürger und deren Bereitschaft, sich gegenseitig zu unterstützen.    

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