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Von Epe nach Heek mit dem Rad zur Arbeit

2G-Mitarbeiter radeln für den Klimaschutz

20 Angestellte der Heeker Firma 2G Energy machen beim „Stadtradeln“ mit und fahren mit dem Rad zur Arbeit. Für die Mitarbeiter ist daraus inzwischen ein Wettbewerb entbrannt.

Heek

von Mareike Meiring

, 14.05.2018
Von Epe nach Heek mit dem Rad zur Arbeit

Manfred Mönninghoff schwingt sich seit dem Start der Aktion Stadtradeln täglich auf sein E-Bike. © Mareike Meiring

In der Firma 2G Energy ist es mittlerweile ein kleiner Wettbewerb: Wer ist dabei, wer steht an der Spitze, wer hat in den letzten Tagen die meisten zusätzlichen Kilometer erradelt? Manfred Mönninghoff ist ganz vorne dabei.

An jedem Arbeitstag ist er derzeit zwischen Epe und Heek mit seinem Pedelec unterwegs. Elfeinhalb Kilometer hin, elfeinhalb Kilometer zurück. Noch nicht ein Mal hat er im Mai für den Arbeitsweg das Auto genommen, auf über 200 Kilometer kommt der Konstrukteur in der E-Technik somit mittlerweile.

Gemeinsam über 1.500 geradelt

20 Kollegen von der Firma 2G machen beim Stadtradeln mit, einige kommen aus Heek, andere aus Ahaus, Ochtrup oder eben aus Epe. Schon in der ersten Woche haben die Mitarbeiter zusammen über 1.500 Kilometer geradelt und dabei laut der Internetseite der Aktion mehr als 200 Kilogramm Kohlenstoffdioxid vermieden.

Auch Personalreferentin Bernadette Kappelhoff ist bei der Aktion dabei, und schon das ein oder andere Mal aus Ochtrup mit dem Fahrrad zur Arbeit gekommen. Wenngleich Kappelhoff zugibt, längst nicht so aktiv wie die „besonders guten Beispiele“ zu sein. Trotzdem hat die Personalreferentin intern für die Aktion geworben – und schließlich ein Team aus 20 Kollegen von den rund 350 Mitarbeitern am Standort in Heek zum Radfahren motiviert. „Wir haben uns auch mit keinerlei Ziel angemeldet, dahinter stand einfach der Teamgedanke“, sagt die 2G-Mitarbeiterin.

Rehe und Greifvögel auf dem Weg zur Arbeit beobachten

Manfred Mönninghoff hat die klimafreundliche Fahrt zur Arbeit schon jetzt zu schätzen gelernt – vor allem den Hinweg. „Seit Beginn der Aktion war nur bestes Wetter. Und morgens bei der Fahrt durch die Landschaft sieht man Rehe oder Greifvögel. Das ist echt ein Erlebnis.“ Doch auch die Heimfahrt kostet ihn kaum noch Überwindung. „Danach hat man die Arbeit schon wieder weggestrampelt und einen freien Kopf.“

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35 Minuten benötigt der 53-jährige für einen Weg. „Allerdings mit eingebautem Rückenwind“, betont er und spielt auf die Unterstützung durch sein Pedelec an.

Ob er sich auch ohne den Wettbewerb zur Arbeit aufs Fahrrad gesetzt hätte? „Weiß ich nicht“, sagt er. Doch nun will er das 2G-Team auch weiterhin nach vorne ins Ranking bringen – und sich nicht mehr von einem der vorderen Plätze verdrängen lassen.

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