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Heimat auf den zweiten Blick

Heimat auf den zweiten Blick

Winfried Kurrath hat seine Heimat in Castrop-Rauxel nach vielen Jahren gefunden. Foto Meyer Foto: Till Meyer

Castrop-Rauxel. Winfried Kurrath (79) wurde 1939 in Castrop-Rauxel geboren. Im Stadtteil Castrop ist er aufgewachsen. Von Anfang an mochte Kurrath die Stadt aber nicht. Denn damals gab es noch den Bergbau. In der Zeche Erin wurde Kohle abgebaut, die auch in der benachbarten Kokerei verarbeitet wurde. Mit einem speziellen Verfahren wurde aus der Kohle Koks und Rohgas erzeugt.

Und bei diesem Arbeitsschritt entstand ein unangenehmer Geruch und Dreck. Dinge, die Kurrath nicht gut fand. Als junger Mann war er darum zunächst froh, die Stadt verlassen zu können. Kurrath arbeitete für verschiedene Zeitungen und lebte viele Jahre im Land Bolivien.

Doch vor sieben Jahren kam er mit seiner Frau zurück nach Castrop-Rauxel. „Ich hatte doch vieles aus Castrop-Rauxel vermisst“, sagt Winfried Kurrath rückblickend. Jetzt hat er mit seiner Frau eine Wohnung ganz in der Nähe seines Elternhauses.

Und so kann Kurrath jetzt jeden Tag von der Dachterrasse auf die Orte seiner Kindheit schauen – die Fläche zwischen St.-Lambertus-Kirche und dem Turm der Zeche Erin. „Das ist einfach meine Heimat“, so Winfried Kurrath. Und weil er Castrop-Rauxel jetzt nach vielen Jahren gerne als seine Heimat bezeichnet, tut er auch etwas Gutes für die Stadt. So arbeitet Kurrath, ohne dafür Geld zu bekommen, in der Suppenküche mit. Und er schreibt Texte über die Stadt. Till Meyer

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