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Heimatverein organisiert Gemeinschaftskonzert

MENGEDE Die Bänke sehr gut gefüllt, beobachteten die Besucher gespannt das Eintreten der vielen Sänger und Musiker in ihrer jeweiligen Einheitstracht. Insgesamt vier Chöre lud der Heimatverein Mengede zu einem großen Konzert in die katholische St. Remigius-Kirche ein.

von Von Karin von Cieminski

, 24.10.2007
Heimatverein organisiert Gemeinschaftskonzert

Der Quartettverein "Sangesfreunde Westhausen" eröffnete den Konzertreigen in der Mengeder St. Remigius-Kirche.

"Wir bemühen uns mit den Konzerten zu demonstrieren, dass der Stadtbezirk Mengede eine Einheit ist", betonte Wilfried Jürgens, Geschäftsführer des Heimatvereins, "und deshalb gibt es jedes Mal eine andere Zusammenstellung der Chöre, auch bei den weltlichen Konzerten im Saalbau."

Mehr als 20 kräftige Männerstimmen des Quartettverein "Sangesfreunde Westhausen" machten den Anfang und stimmten in Klavierbegleitung das festliche "Lob und Ehre" und das fröhliche "Jauchzet dem Herrn" an.

Darauf folgte reine Instrumentalmusik des Bläserchors der evangelischen Noah-Gemeinde, die dem Programm eine bezaubernde Eleganz verlieh. Besonders Pfisters "Gruß von JP an JP" hatte eine immense Tiefe im Raum, entwickelte sich und wurde immer bombastischer.

Nach Männergesang und Instrumentalmusik machten zarte Frauenstimmen die Abwechslung im Programm rund. Der "Gemischte Chor Westerfilde", der allerdings fast nur aus Sängerinnen besteht, gab erst in hellen Tönen "Lob Gott getrost mit Singen" und nach dem kräftigen, raffinierten "Hosianna" gab es eine Extra-Portion Applaus. Auch der fast nur weibliche "Junge Chor" des gemischten Chores Westerfilde hauchte auf Lateinisch "Benedictus" und das verträumt klingende Stück "Tantum ergo".

Tolle Akustik in der Kirche

Die Westerfilder schmückten das insgesamt in Variabilität und Auftrittsdauer ausgewogen gestaltete Programm noch mit englischen Gospelsongs. Das Publikum ließ seine Begeisterung mit fortschreitendem Konzertverlauf immer lauter werden.

Schon zum dritten Mal fand das geistliche Konzert statt, und Wilfried Jürgens war zum einen sehr dankbar dafür, "dass wir wieder die St. Remigius-Kirche nutzen dürfen, denn die tolle Akustik, die wir von den Konzerten des katholischen Kirchenchores kannten, hat für sie gesprochen", und zum anderen über die Förderung durch das Kulturbüro der Stadt Dortmund und die Sparkasse, "so war der Eintritt frei."