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«Heimchen am Herd» bei jungen Männern hoch im Kurs

Wuppertal (dpa) Das «Heimchen am Herd» hat nicht ausgedient. Zwei von drei jungen Männern in Deutschland finden es nicht besonders wichtig, dass junge Mütter neben ihrem Einsatz für die Familie auch eigene Wünsche und Interessen durchsetzen.

Das ergab eine in Wuppertal veröffentlichte Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach. Mehr als 1800 Bundesbürger waren für die «Vorwerk Familienstudie 2008» befragt worden. Während nur 32 Prozent der Männer zwischen 16 und 29 den Wunsch der Frauen nach Selbstverwirklichung trotz Kindern voll unterstützten, waren es bei den jungen Frauen 64 Prozent.

«Hier könnte eine wesentliche Ursache für die Bindungsscheu und Kinderlosigkeit vieler in der jüngeren Generation liegen», heißt es in der Untersuchung der Allensbacher Demoskopen. Männer, die bei sich bei der Hausarbeit faul zeigen, müssen auf die Dauer mit dem Zorn der Partnerin rechnen: Unter den Müttern, die Haushalt und Familie vorwiegend allein bewältigen müssen, sagte jede dritte, dass es wegen dieses Themas schon zu ernsthaften Ehekrisen gekommen sei.

Die Familien-Studie erscheint seit 2005 jedes Jahr. Seither scheint das Prestige der Hausarbeit und Kindererziehung ein wenig gestiegen zu sein. In der ersten Studie von 2005 hatten noch 72 Prozent der Befragten die mangelnde Anerkennung von Familien- und Hausarbeit in Deutschland beklagt. Bei der jüngsten Umfrage antworteten dies nur noch 62 Prozent. Um die Doppelbelastung von Familienarbeit und Beruf besser bewältigen zu können, wünschen sich Eltern mehr finanzielle Hilfen vom Staat (54 Prozent), geringere berufliche Belastungen (35 Prozent) und familienfreundlichere Arbeitszeiten (45 Prozent).

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