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Heiraten wird teurer

Heiraten wird teurer

Die Westfälische Stube im Museum ist ein Ort zum Heiraten. Felgenträger (A)

Werne. Die Stadt Werne möchte die Gebühren für Hochzeiten erhöhen. Zumindest dann, wenn sie an besonderen Orten stattfinden. Dies wären in Werne der Bürgersaal im Alten Rathaus, die Freilichtbühne, die Westfälische Stube im Stadtmuseum und die Panhoff-Stiftung in Stockum. Neben den üblichen 67 Euro Gebühr für eine Trauung werden je nach Ort zwischen 70 und 400 Euro zusätzlich fällig – damit wäre ein Hochzeit in Werne im schlimmsten Fall fast doppelt so teuer wie zum Beispiel eine Trauung im Schloss Nordkirchen.

Dass die Gebühren so stark steigen, hat einen Grund: Die Stadt muss Geld sparen. Standesbeamte, die an den besonderen Orten Paare verheiraten, kosten zusätzlich Geld – ebenso wie die Herrichtung dieser Orte. Dieses Geld möchte sich die Stadt künftig von den Eheleuten wiederholen. Denn einfach mehr Standesbeamte einstellen, die dann für die Trauorte zuständig sein würden, wäre auch zu teuer.

Dass Heiraten nun teurer wird, gefällt der SPD allerdings gar nicht. Sie befürchtet, dass Paare wegen dieser hohen Gebühren nicht in Werne heiraten, sondern lieber in eine Nachbarstadt gehen, wo es vielleicht auch schön und vor allem günstiger ist.

Daniel Claeßen

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