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Heiße Phase der Welterbe-Beratungen beginnt

St. Petersburg (dpa) Die Beratungen über neue Welterbe-Stätten gehen in die heiße Phase. In der russischen Metropole St. Petersburg entscheiden von diesem Freitag an die 21 Mitglieder des Welterbekomitees über Neuaufnahmen in die Liste schützenswerter Kultur- und Naturstätten, wie die Unesco am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa mitteilte.

Aus Deutschland machen sich das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth und die kurfürstliche Residenz in Schwetzingen Hoffnungen auf den begehrten Welterbe-Titel. Insgesamt gibt es mehr als 30 Antragsteller.

Die Unesco nahm unterdessen drei weitere Stätten auf die Rote Liste des bedrohten Welterbes auf. Ab sofort sind nach Einschätzung der Organisation mit der Wüstenstadt Timbuktu und dem Grabmal von Askia in der Stadt Gao gleich zwei Orte in Mali stark gefährdet. Nach der Machtübernahme radikaler Islamisten im Norden des westafrikanischen Landes warnt die Unesco vor einem Handel mit wertvollen Kulturgütern, vor allem mit antiken Manuskripten. Die malische Zentralregierung hatte den Antrag gestellt.

Außerdem wurden auch die historischen Küstenfestungen von Portobelo und San Lorenzo im mittelamerikanischen Panama auf die Rote Liste aufgenommen. Zur Begründung teilte die Unesco mit, die Forts aus dem 17. und 18. Jahrhundert seien durch Umweltprobleme gefährdet und würden stark vernachlässigt.

Komitee-Beschlüsse in St. Petersburg

Unesco-Entscheidung zu Mali

Über Timbuktu

Über Grab des Askia

Unesco zu Forts

Seite des Unesco-Welterbezentrums mit Dokumenten zur Tagung des Welterbekomitees

Unesco-Welterbeliste

Infos zum Opernhaus Bayreuth

Infos zur Bayreuther Bewerbung

Schloss Schwetzingen zum UNESCO-Verfahren

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