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Helaba verspricht trotz Zinstiefs stabile Gewinnausschüttung

Frankfurt/Düsseldorf. Die Sparkassen in Nordrhein-Westfalen können trotz eines Gewinneinbruchs ihrer Zentralbank mit einer stabilen Ausschüttung rechnen. Zinstief und Regulierungskosten haben den Gewinn der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) 2017 zwar auf den niedrigsten Wert seit der Finanzkrise schrumpfen lassen. Bankchef Herbert Hans Grüntker machte bei der Bilanzvorlage am Mittwoch aber deutlich, die Ausschüttung an alle beteiligten Sparkassenverbände und Länder solle auf dem Vorjahresniveau von 90 Millionen Euro bleiben.

Helaba verspricht trotz Zinstiefs stabile Gewinnausschüttung

Gebäude der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv

Mit 256 Millionen Euro verdiente Deutschlands viertgrößte Landesbank unter dem Strich fast ein Viertel weniger als ein Jahr zuvor (340 Mio Euro). „Wir wussten, dass das Jahr anspruchsvoll werden würde und wir mit einem spürbaren Ergebnisrückgang rechnen mussten. Dieser fiel jedoch geringer als erwartet aus“, sagte Grüntker. „Unsere Risikolage ist weiterhin entspannt.“ Grüntker zeigte sich mit Blick auf 2018 zuversichtlich, dass die Talsohle durchschritten sei: „Wir rechnen mit einer stabilen Geschäftsentwicklung und einem Vorsteuerergebnis in Höhe eines mittleren dreistelligen Millionenbetrages.“

Im Krisenjahr 2008 war die Helaba nach Steuern mit 44 Millionen Euro in die roten Zahlen gerutscht. Im Gegensatz zu vielen anderen Landesbanken überstand das Institut, das aktuell mehrheitlich den Sparkassen in Hessen und Thüringen gehört (rund 69 Prozent), die turbulenten Jahre aber ohne staatliche Rettungsmilliarden. Die Heleba wurde im Zuge der WestLB-Zerschlagung neue Zentralbank der Sparkassen in NRW. Der Rheinische Sparkassen- und Giroverband sowie der Sparkassenverband Westfalen-Lippe sind mit je 4,75 Prozent beteiligt.

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