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100 Jahre Löschzug Davensberg: Feiern mit Kameraden und Prominenz

DAVENSBERG 100 Jahre Davensberger Löschzug - die Feierlichkeiten rund um das Jubiläum wird so schnell niemand vergessen. Im ganzen Ort herrschte Volksfeststimmung.

von Von Tina Nitsche

, 18.08.2008
100 Jahre Löschzug Davensberg: Feiern mit Kameraden und Prominenz

Fußgruppen in allen Variationen nahmen am Festumzug zum Jubiläum der Löschgruppe Davensberg teil.

Keine Mühen hatten die Blauröcke gescheut. Ein überaus gelungener Festumzug mit zahlreichen Gastvereinen, geschmückte Straßen, Rosen auf den Gräbern der verstorbenen Kameraden und Prominenz zum Festball.

Weder die schwedische Gruppe Abba, noch DJ Ötzi - imitiert von den Blauröcken - ließen es sich nehmen, aufzutreten. Ralf Bendix alias Tonius Koch mit dem Baby Sitter Boogie riss die feiernde Menge dann spätestens von den Stühlen. „Eine kleine Wehr hat es manchmal schwer“, brachte es Chronist Hermann-Josef Bergmann im Festzelt beim Festkommerz auf den Punkt, als er die Geschichte der Wehr Revue passieren ließ.

Doch über 100 Jahre bewiesen die Blauröcke ihren „Darmis'chen Dickkopp“ und gelangten zum Ziel. Mit viel Tatkräftigkeit und Einsatzfreude. „Zu 100 Prozent ehrenamtlich“, wie es Kreisbrandmeister Donald Niehues treffend beschrieb. Ein Paradebeispiel dafür sei das 1991 in fertiggestellte Gerätehaus.  Auch Dr. Ansgar Hörster, stellvertretender Landrat, und Wehrführer Franz Schlüchter würdigten die Arbeit der Blauröcke, die rund um die Uhr für die Sicherheit der Bürger im Ort zur Verfügung stehen.

  Einige sogar schon seit 65 Jahren. Wie Josef Hülsmann. Anton Koch ist seit 60 Jahren dabei, Egon und Werner Naber, Alois Pedun, Egon Hömann und Heinz Koch leisten seit 50 Jahren Dienst. Auch wenn sie heute zur Ehrenabteilung gehören, so zählen sie lange noch nicht zum alten Eisen. Denn die Ehrenabteilung, maßgeblich Anton Bitter und Heinz Koch, trug einen großen Anteil - durch ihre Arbeit im Vorfeld - zur gelungenen Feier bei. Sie stehen ihren Mann und manchmal ihre Frau. Denn zur aktiven Wehr zählen mittlerweile auch zwei Damen. Die Ehefrauen und Freundinnen bilden, wie Löschzugführer Gerd Bergmann verriet, jedoch die „zweite Reihe der Mannschaft“. „Sie unterstützten uns jederzeit und bringen viel Einsatz mit.“

Bürgermeister Dieter Emthaus verglich die Entwicklung des Löschzuges mit einem zarten Pflänzchen, das im Laufe der 100 Jahre kräftige Wurzeln entwickelt hat. „Das Anforderungsprofil hat sich geändert. Heute ist daraus eine universelle Task-Force geworden“, würdigte der erste Bürger das breite Leistungsspektrum.