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Ausstellung im Heimathaus zeigt Hundegöpel

Historische Technik

Erst kam ein verrostetes Nachkriegs-Schweißgerät an, dann eine hölzerne Schaukelwaschmaschine. Die Technik-Ausstellung im Heimathaus Herbern nahm nach und nach Form an. Doch das interessanteste Schau-Stück stand schon im Lager - und ist eine Horrorvorstellung für jeden Tierfreund. Im Video zeigen wir, wie die historische Technik funktioniert.

HERBERN

, 02.04.2015

„Das ist ein Butterfass mit Hundegöpel“, sagt Josef Bernsmann, Vorsitzender des Heimatvereins, über das Highlight der Technik-Ausstellung. „Das hatten wir noch in unserem Lager.“

Dr. Tanja Bessler-Worbs, Kuratorin der Ausstellung im Heimathaus an der Altenhammstraße  20, erklärt. „In dem Fass drehen sich durchlöcherte Holzbretter auf einer Achse. Und die setzt der Hundegöpel über ein Gestänge in Bewegung.“

Horrorvorstellung für jeden Tierfreund

Und was heißt das jetzt genau?  Der Hundegöpel ist ein hölzernes Laufband, das ein Hund durch Laufen in Bewegung hält. Ähnlich wie ein Hamster in einem Laufrad. Heutzutage eine Horrorvorstellung für jeden Tierfreund.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Ausstellung in Herbern: „Als der technische Fortschritt ins Dorf kam“

Die Technik-Ausstellung im Heimathaus nimmt Form an. Zahlreiche Bürger stellten zum Teil seltene Gerätschaften und Apparate zur Verfügung. Wir durften einen Blick auf die Ausstellungsstücke nehmen. Manche zeugen dabei von technischem Versagen. Mehr dazu sehen Sie in unserer Fotostrecke.
11.03.2015
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Tanja Bessler-Worbs zeigt, was es mit dem Kupplungsstück (r.) auf sich hat. Man drehte es in die Lampenfassung, konnte dann eine Birne eindrehen und gleichzeitig ein Verlängerungskabel anstecken, etwas fürs Bügeleisen.© Foto: Jörg Heckenkamp
Eine AEG-Bohrmaschine mit der Bezeichnung UHB 13/1.© Foto: Jörg Heckenkamp
Registriermaschine (von vorn), Addiermaschine aus der Gastronomie und eine Registrierkasse sind in der neuen Ausstellung zu sehen.© Foto: Jörg Heckenkamp
Die Ausstellung "Als der technische Fortschritt ins Dorf kam" ist in mehreren thematischen Abteilungen wie etwa Energie, Infrastruktur und Landwirtschaft aufgebaut.© Foto: Jörg Heckenkamp
Tanja Bessler-Worbs (l.) und Elisabeth Budde zeigen eine hölzerne Sicherungszange, die zum Abnehmen von Hochspannungs-Sicherungen diente.© Foto: Jörg Heckenkamp
Mit solch einer hölzernen Sicherungszange fassten die Monteure Hochspannungs-Sicherungen an.© Foto: Jörg Heckenkamp
Keine Handgranate, sondern eine Sicherung.© Foto: Jörg Heckenkamp
Eine damals übliche Sicherung im Haushalt.© Foto: Jörg Heckenkamp
Dieses Kupplungsstück zum Eindrehen in Lampenfassungen diente dazu, gleichzeitig Strom für Licht und für Haushaltsgeräte wie Bügel- oder Waffeleisen abnehmen zu können.© Foto: Jörg Heckenkamp
Kurzschluss: Diese beiden Stücke von Erd-Stromkabeln waren im Laufe der Jahre korrodiert und führten zu einem Kurzschluss.© Foto: Jörg Heckenkamp
Tanja Bessler-Worbs zeigt den Vorsatz für einen Vorwerk-Staubsauger.© Foto: Jörg Heckenkamp
Mit diesem Adapter lließ sich der Staubsauger zu einer Trockenhaube umfunktionieren.© Foto: Jörg Heckenkamp
Registriermaschine (von vorn), Addiermaschine aus der Gastronomie und eine Registrierkasse sind in der neuen Ausstellung zu sehen.© Foto: Jörg Heckenkamp
Eine Addiermaschine aus der Gastronomie. Die Abkürzungen bezeichnen offenbar die Getränke wie KAF(fe), TEE, SPR(udel). SCH ist wohl die Abkürzung für Schnaps, vermuten die Expertinnen.© Foto: Jörg Heckenkamp
Eine Addiermaschine aus der Gastronomie. Die Abkürzungen bezeichnen offenbar die Getränke wie KAF(fe), TEE, SPR(udel). SCH ist wohl die Abkürzung für Schnaps, vermuten die Expertinnen.© Foto: Jörg Heckenkamp
Elisabeth Budde (l.) und Tanja Bessler-Worbs freuen sich schon, wenn sie die Türen des Heimathauses für die Besucher der neuen Ausstellung "Als der technische Fortschritt ins Dorf kam" öffnen können. Am 12. April 2015 ist es soweit.© Foto: Jörg Heckenkamp
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Göpel, Schweißgerät, Schaukelwaschmaschine und vieles mehr sind ab Sonntag, 12. April, zu sehen. Bessler-Worbs: „Wir eröffnen die Schau um 10 Uhr.“ Mehr als 80 verschiedene Stücke sind in acht Räumen zu sehen. Sie demonstrieren, wie Strom, Wasser, Verkehr Einzug ins Dorf Herbern gehalten haben.

Regulär geöffnet ist die Schau samstags und  sonntags von 15 bis 17 Uhr. Sonderöffnungen und Führungen auf Anfrage unter Tel. (02593) 75 98 87 (Dr. Tanja Bessler-Worbs).

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