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Der SV Herbern will die Unbesiegbaren schlagen

Fußball: Landesliga

Die ambitionierten Landesliga-Mannschaften hoffen auf den Sieg des SV Herbern beim Tabellenführer YEG Hassel. Der SVH blickt aber nur auf sich und will mit einem Auswärtssieg am Sonntag beweisen, das er zurecht auf Platz drei steht. Die Statistik spricht aber gegen den SV Herbern.

HERBERN

, 07.11.2014
Der SV Herbern will die Unbesiegbaren schlagen

Dennis Kaminski SV Herbern Foto: Schulzke

Zweimal spielte der Klub bisher um Meisterschaftspunkte gegen YEG Hassel. Zweimal unterlag der SVH (0:2, 0:3). „Beim 0:3 in der vergangenen Saison waren wir chancenlos“, erinnert sich SVH-Trainer Christian Bentrup. Seine Mannschaft habe aber jetzt ein anderes Gesicht, sei viel weiter als in der vergangenen Spielzeit. „Deshalb rechne ich mir in Hassel auch etwas aus.Der Konkurrent hat aktuell sieben Punkt mehr als der SVH auf dem Konto, in dieser Saison noch nicht verloren und erst dreimal remis gespielt. Dass Hassel sechs der neun Erfolge mit einem Tor Unterschied gewonnen hat, sieht Bentrup nicht als Makel. „Das zeigt, wie effektiv und diszipliniert das Team ist.“

YEG Hassel hat eine intakte Mannschaft mit großer Erfahrung. Aber auch eine Mannschaft mit hervorragenden Individualisten. Allen voran Kadir Mutluer. Der Sechser spielte bereits in der Regionalliga, lenkt das komplette Hasseler Spiel. Der Sechser ist aber auch torgefährlich (fünf Treffer). Im Angriff agiert Hassel mit den ehemaligen Oberliga-Spielern Faruk Gülgün (vier Tore) und Ridvan Güleryüz (fünf Tore). Herbern wird versuchen, dem Konkurrenten durch eine hohe Laufintensität und konsequenter Zweikampfführung dem Tabellenführer früh die Lust am Spiel zu nehmen. Nach vorne geht ja in dieser Saison Einiges beim SV Herbern. Das Team hat in den ersten zwölf Partien schon 31 Tore erzielt. Das ist der Ligabestwert. Hassel hat zehn Tore weniger. Dafür liegt Hassel in einer anderen Statistik ganz vorne. Mit nur acht Toren liegt das Team auf Platz eins der Gegentrefferstatistik.

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Personell sieht es beim SV Herbern optimal aus. Der komplette Kader steht zur Verfügung. Dennis Kaminski hat seinen Urlaub beendet und Dennis Närdemann (fünf Tore) ist nach seiner Bauchmuskelverletzung wieder eine Alternative für die Startelf. Die Stimmung unter der Woche sei sehr gut gewesen. Das Team sei sehr fokussiert auf das Topduell. Großen Anteil an der guten Stimmung habe der 6:1-Erfolg gegen Dorsten-Hardt gehabt. „Nach zuletzt drei Niederlagen aus vier Spielen war der Sieg wirklich Gold wert“, sagt Bentrup.  

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