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Frank Fischer witzelt in Ascheberg über Ängste

Kabarettist trat im Rathaus auf

Die Ansage ans Publikum war am Freitag klar: "Es gibt heute Abend nur eine Aufgabe für Sie zu erfüllen: Haben Sie Spaß!“, forderte Kabarettist Frank Fischer gleich zu Beginn seines Auftritts im Ascheberger Rathaus. Gerne erfüllten die Besucher ihm diese Bitte - und das obwohl es um Ängste und merkwürdige Phobien ging.

ASCHEBERG

von Hans-Werner Schlottbohm

, 02.10.2016
Frank Fischer witzelt in Ascheberg über Ängste

Zum Schluss gab Fischer noch zwei Zugaben.

Wer in der ersten Reihe saß, durfte sich über witzige Bemerkungen Fischers gewiss sein. Bei seinem Auftritt unter dem Namen „Angst und andere Hasen“ nahm Frank Fischer die ungewöhnlichsten Ängste auf die Schippe. So legte er den Zuschauern beispielsweise die Arachibutyrophobie nahe, die Angst davor, dass Erdnussbutter am Gaumen kleben bleibt.

Bei rund 600 anerkannten Phobien auf der Welt konnte der selbsterklärte Hypochonder aus dem Vollen schöpfen: „Die ganzen Ängste haben echt tolle Namen und es ist amüsant, dass sich Menschen vor teilweise absurden Sachen fürchten. Daher kam die Idee für mein Programm“, erklärte Fischer.

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So war der Auftritt von Frank Fischer im Ascheberger Rathaus

Die Ansage für das Publikum war am Freitag klar: "Es gibt heute Abend nur eine Aufgabe für Sie zu erfüllen: Haben Sie Spaß!“, forderte Kabarettist Frank Fischer gleich zu Beginn seines Auftritts im Ascheberger Rathaus. Nur zu gerne erfüllten die Besucher ihm diese Bitte - und das obwohl es um Ängste und merkwürdige Phobien ging.
30.09.2016
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Durch Verändern von Mimik und Gestik schlüpfte der Komiker in unterschiedlichste Rollen.© Foto: Lea Hölscher
Mit einem Lächeln auf dem Gesicht hörten die Besucher gespannt zu.© Foto: Lea Hölscher
Das Publikum wurde häufig Teil des Gags.© Foto: Lea Hölscher
Um Lichttechnik und Musik kümmerte sich WOBA-Musik.© Foto: Lea Hölscher
Ab 19 Uhr füllte sich das Bürgerforum mit Besuchern, so dass am Ende jeder Platz besetzt war.© Foto: Lea Hölscher
Frank Fischer stellte dem Publikum zu Beginn die absurdesten Ängste vor. Dazu zählte die Arachibutyrophobie, die Angst davor, dass Erdnussbutter am Gaumen kleben bleibt.© Foto: Lea Hölscher
Frank Fischer ist ein preigekrönter Kabarettist.© Foto: Lea Hölscher
Kabarettist Frank Fischer führte am Freitagabend sein Programm "Angst und andere Hasen" im Ascheberger Rathaus auf.© Foto: Lea Hölscher
Die erste Vorsitzende des Kulturvereins, Heidi Arendt, leitete das Programm ein.© Foto: Lea Hölscher
Die erste Zuschauerreihe blieb von spontanen, witzigen Bemerkungen nicht verschont.© Foto: Lea Hölscher
Der Kabarettist Franz Fischer überzeugte mit einem dynamischen Auftritt.© Foto: Lea Hölscher
Schnell gewann Frank Fischer das Publikum für sich.© Foto: Lea Hölscher
Durch Verändern von Mimik und Gestik schlüpfte der Komiker in unterschiedlichste Rollen.© Foto: Lea Hölscher
In der Pause konnten sich die Besucher das ein oder andere Getränk genehmigen.© Foto: Lea Hölscher
Nach der Pause ging es vergleichbar dynamisch weiter.© Foto: Lea Hölscher
Fischer erzählte von Geschichten und Pointen aus dem eigenen Leben.© Foto: Lea Hölscher
Fischer erzählte von Geschichten und Pointen aus dem eigenen Leben.© Foto: Lea Hölscher
Auch die Seitenbacher-Müsli Werbung fand einen Weg in Fischers Programm.© Foto: Lea Hölscher
Zum Schluss gab Fischer noch zwei Zugaben.© Foto: Lea Hölscher
Schlagworte Herbern, Ascheberg

 

Die Interaktivität des Kabarettisten mit dem Auditorium kam dabei besonders gut an. So sorgten die Zuschauer das ein oder andere Mal selber für Lachen. Als Fischer die ortansässige Apothekerin aus dem Publikum nach Tipps gegen Flugangst fragte, antwortete diese: „Drei Jägermeister“. „Ich hatte zwar einen Gag vorbereitet, aber ihrer war besser“, gestand Fischer daraufhin.

"Mehr Angst vor Spinnern als vor Spinnen"

Durch Stimmverstellung und nachgeahmte Mimik und Gestik schlüpfte der Kabarettist in unterschiedlichste Rollen, vom Seitenbacher-Müsli-Werbungs-Menschen bis zum Zugfahrer der Deutschen Bahn. Vor anderen Menschen sollte man, laut Frank Fischer, ohnehin die größte Angst haben: „Ich finde die Angst vor Spinnen unbegründet. Da ist die Angst vor Spinnern viel sinnvoller.“

Personen, die im Ruhe-Abteil des Zuges Äpfel essen, erklärte der Komiker kurzerhand zu den unsozialsten Menschen auf der Welt. Mit Pointen und Geschichten aus dem eigenen Leben - seien es Eskapaden aus dem vergangen All-Inclusive-Urlaub oder die noch nicht ganz überwundene Angst vor der ZDF-Hitparade - konnte er das Publikum für sich gewinnen. Auch Fischers spontane und dynamische Art kam gut an: „Er erzählt ununterbrochen über Dinge, über die man sich freuen kann“, so ein Zuschauer.