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GFS hat in ganz NRW Abnehmer für Eber-Sperma

Hintergrund

Schweinefleisch mit hoher Qualität soll auf dem Teller landen. Doch wo kommen die Schweine überhaupt her? Und sind die Tiere gesund? Fragen, die die GFS benatwortet.

ASCHEBERG

13.08.2010
GFS hat in ganz NRW Abnehmer für Eber-Sperma

Der Pietrain-Eber gehört zu den beliebtesten Vererbern.

Die GFS hat Eber von 19 unterschiedlichen Zuchtorganisationen im Angebot. Landwirte können derzeit unter rund 2000 Ebern die für ihre Sauen passenden Eber auswählen.

Die GFS prüft alle Eber im Hinblick auf ihre Mast- und Schlachtleistung sowie auf Anomalienvererbung. Das soll sicher stellen, dass Fehler nicht weiter vererbt werden. Denn Tiere mit niedrigem Leistungsniveau werden ausgesiebt. Auch das Sperma wird im Labor einer Kontrolle unterzogen. Die GFS beteiligt sich zudem an Forschungsvorhaben, etwa, um in Zusammenarbeit mit der Wissenschaft die Lebensfähigkeit von Ferkeln zu sichern.

Nein. Laut GFS sind die Preise bisher ausschließlich gesenkt und nie erhöht worden. Die Preise werden gesenkt, wenn der Gewinn die 20-Cent-Marke pro Portion überschreitet. 20 Cent je Portion sind notwendig, um all die Aufgaben und Investitionen in der Zukunft zu bewältigen.

Zumindest ist die GFS den Landwirten behilflich, zu ergründen, ob die Sauen trächtig sind oder nicht. Mit Hilfe eines Ultraschalls, ähnlich wie in der Humanmedizin.

Der GFS als Genossenschaft sind über 8000 Betriebe als Mitglieder verbunden. Allein in Nordrhein-Westfalen sind 90 bis 95 Prozent der Landwirtschaftsbetriebe mit Schweinehaltung GFS-Mitglieder. Die GFS selber hat 144 Mitarbeiter.

Im Wirtschaftsjahr 2007 verursachte eine Sau Kosten von durchschnittlich 924,95 Euro. 2,47 Prozent (22,85 Euro) entfielen auf die Besamung. Laut GFS wird eine Sau zweimal im Jahr besamt. Zwei bis zweieinhalb Würfe sind das Ergebnis. Ein Wurf hat im Schnitt zwölf Ferkel.

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