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Gibt es jetzt genug Gas unter Herbern oder nicht?

Irritation um Experten-Einschätzung

Gibt es wohl genug Gas im Boden unter Herbern, dass sich das Fördern lohnt? Bei der Info-Veranstaltung für Bürger von Hamm-Gas haben mehrere Medienvertreter einen Experten sagen hören, er persönlich rechne nicht damit. Dem widerspricht der Fachmann jetzt in einer offiziellen Stellungnahme.

HERBERN

14.11.2014
Gibt es jetzt genug Gas unter Herbern oder nicht?

Gas-Experte Dr. Ulrich Pahlke fühlt sich falsch zitiert.

Sowohl im

als auch bei den

wurde die persönliche Einschätzung von Dr. Ulrich Pahlke vom Geologischen Dienst NRW zitiert: Er rechne nicht damit, dass es tatsächlich zu Gas-Förderungen in der Bauerschaft Nordick bei Ascheberg-Herbern komme, weil es nicht lohnenswert sei. Dem widerspricht Pahlke nun mit folgendem Wortlaut: "Diese Aussagen habe ich nicht getätigt. Im Gegenteil, ich bin davon überzeugt, dass man in den Erlaubnisfeldern der Hamm-Gas Gas gewinnen kann." 

Bei vielen vorherigen Steinkohle-Bohrungen habe man auch Gas gefunden, so Pahlke weiter: "Zum jetzigen Zeitpunkt ist jedoch unklar, wie viel Gas sich dort befindet und welche Menge unter wirtschaftlichen Bedingungen gefördert werden könnte." Hamm-Gas gehe von einem Gasgehalt von rund 10 Kubikmetern pro Tonne Kohle aus. "Das ist ein realistischer Wert", heißt es im schriftlich eingereichten Urteil des Experten. Nur mit Aufsuchungsbohrungen könne man weitere Erkenntnisse gewinnen.

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