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Haus Bathe in Herbern wird endgültig abgerissen

Letzte Hürde genommen

In der kommenden Woche rücken die Bagger an der Südstraße an: Besitzer Joachim Raguse lässt das Haus Bathe in Herbern nun endgültig abreißen. Die Genehmigung dafür hatte der Geschäftsmann schon länger – musste aber noch eine letzte Hürde nehmen.

HERBERN

, 05.10.2016
Haus Bathe in Herbern wird endgültig abgerissen

Das Haus Bathe in Herbern wird nun endgültig abgerissen.

„Es war ein Gutachten erforderlich, um das Alter des verbauten Holzes – also Fachwerk und Dachstuhl – zu bestimmen“, erläuterte Raguse am Mittwoch. Entsprechende Probebohrungen seien erfolgt, die erforderlichen Daten für die Nachwelt gesichert. „Damit ist den Anforderungen genüge getan“, so Raguse. „In der nächsten Woche soll der Abriss beginnen.“

Von Denkmalliste gestrichen

Da sich das Haus mitten im Herberner Ortskern befindet, müssen zunächst einige Absicherungsarbeiten stattfinden. Ursprünglich wollte Raguse schon im September starten, allerdings hatte sich das Gutachten noch hingezogen – am Mittwoch gab es dann endgültig grünes Licht von der Baubehörde des Kreises Coesfeld. Der Kreis hatte sich ursprünglich gegen den Abriss des denkmalgeschützten Gebäudes ausgesprochen und Raguses Plänen widersprochen, obwohl die Gemeinde Ascheberg das vollkommen marode Haus bereits im Herbst 2015 von der Denkmalliste gestrichen hatte.

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Diese Information war offenbar nicht bis Coesfeld durchgedrungen. Raguse klagte erfolgreich gegen die Entscheidung des Kreises. Zentrale Mietwohnungen Ursprünglich wollte der Herberner, der auch die Kinderhilfe Heltau in Rumänien organisiert, an der Südstraße ein Wohnheim für demenzkranke Menschen errichten. „Da gab es dann aber Irritationen“, begründete Raguse eine Änderung seiner Pläne im Mai.

Das Demenz-Wohnheim entsteht nun in der Nachbarschaft zum Jochen-Klepper-Haus, während im Ortskern Mietwohnungen mit gehobener Ausstattung entstehen sollen. Mit dem Baustart sei allerdings nicht vor Frühjahr 2017 zu rechnen, ließ Raguse bereits im Juli wissen, als die ursprüngliche Abrissgenehmigung vorlag. In jedem Fall soll dem zentralen Ort bald wieder neues Leben eingehaucht werden.

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Das ist geplant
Ein Wohnheim für Demenzkranke lässt Joachim Raguse in der Nähe des evangelischen Jochen-Klepper-Hauses errichten. Zwölf Personen werden dort auf zwei Etagen betreut. Betreiber des Hauses wird der Kranken- und Pflegedienst Jakubke aus Werne. Baustart soll laut Raguse in den kommenden zwei bis vier Wochen sein. Die evangelische Kirche denkt derweil über den Neubau einer Kita in Herbern nach.

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