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Innenminister gibt kein Geld für Herbern

Nach Sturmtief Ela

Der Städte und Gemeinden im Kreis Coesfeld lagen nicht zum Großteil in der Hauptsturmzone des Pfingst-Unwetters Ela - zu dem Schluss ist NRW-Innenminister Ralf Jäger gekommen. Das hat finanzielle Konsequenzen für Ascheberg und damit auch für Herbern.

Herbern

04.11.2014
Innenminister gibt kein Geld für Herbern

Der schwere Pfingststurm «Ela» fegte vor allem Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen. Foto: Federico Gambarini/Archiv

Es bleibt dabei: Die Städte und Gemeinden im Kreis Coesfeld erhalten keine Finanzhilfe des Landes NRW für die Beseitigung der vom Pfingststurm Ela verursachten Schäden. Das habe Innenminister Ralf Jäger mitgeteilt, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Lüdinghausen.

Deren Bürgermeister Richard Borgmann ist Sprecher der Bürgermeisterkonferenz und hatte sich zuvor für eine Überprüfung der Verteilungskriterien der von der Landesregierung beschlossenen Soforthilfe in Höhe von 30 Millionen Euro ausgesprochen. Der Minister verweise in seiner Antwort darauf, dass lediglich die Gemeinden berücksichtigt wurden, die mit mindestens 30 Prozent ihrer Gemeindefläche in der Hauptsturmzone mit Sturmböen der Stärke 11 bis 12 lagen.

„Zu Recht weisen Sie darauf hin, dass auch in Gebieten, in denen ‚nur’ Böen der Stärke 9-10 beziehungsweise 10-11 zu verzeichnen waren, erhebliche Schäden entstanden sind“, räumte Jäger in diesem Zusammenhang ein. Es sei aber zu berücksichtigen, dass Sturmböen dieser Stärke regelmäßig auftreten und ebenso regelmäßig nicht unerhebliche Schäden verursachten. Eine regelmäßige Hilfe für die durch Sommergewitter verursachten Schäden sei nicht möglich. Laut Borgmann führe die Antwort Jägers nicht zum Ziel.

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