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Italienische Nacht: Zwischen Pasta und Sandstrand

ASCHEBERG Die Sommernacht war lau. Keine Nacht also, um zu Hause zu bleiben. Und das tat auch kaum jemand am Freitagabend. Denn im Ortskern tobte das Leben. Italienisch. Die Menschen flanierten durch die Straßen, lachten und genossen unvergessliche Stunden mit einem tollen Angebot. Und geboten wurde ihnen richtig etwas. An jeder Ecke.

von Von Tina Nitsche

, 17.08.2008
Italienische Nacht: Zwischen Pasta und Sandstrand

Partystimmung auf der Italienischen Nacht.

Niemand brauchte an diesem Abend eine Straßenkarte. Denn zur dritten Italienischen Nacht hatten sich die insgesamt 22 Geschäftsleute richtig etwas einfallen lassen: Kerzen wiesen den Weg. Von Geschäft zu Geschäft, von Taverne bis zur Strandbar. Kaum einer konnte sich dieser unwiderstehlichen Atmosphäre entziehen. Selbst das Wetter spielte mit: Vollmond und Sternenhimmel. Die Türen der Geschäfte standen offen. Es konnte nach Herzenslust gebummelt werden. Denn drinnen wie draußen wurde stimmungsvoll etwas geboten – und zwar für alle Sinne. Geschicklichkeit war am Heißen Draht gefragt, Italienkenntnisse beim Preisausschreiben und das gesunde Schätzvermögen beim Nudelschätzspiel. Zur Belohnung gab es Gewinne, Gewinne, Gewinne. Jung und Alt genossen die Italienische Nacht, bei der natürlich auch die Musik nicht fehlte. Mit mediterranen Melodien trugen die Blaskapelle Ascheberg und Mitglieder der Musikschule zum Ohrenschmaus in dieser Nacht bei. Pastagerichte, Nudelvariationen, Kräuter, Saucen, Knabbereien und süße Speisen wie Tiramisu sorgten für die typisch italienischen Gaumenfreuden.

Ein Gläschen Vino durfte dabei natürlich nicht fehlen. Egal ob „Rosso“ oder „Bianco“: Die Auswahl war groß und reichte darüber hinaus noch bis zu leckeren Cocktailvariationen. Denn spätestens in der Strandbar kam angesichts des Sandstrandes mit Burgen und Palmen richtiges Urlaubsfeeling auf. Da wäre am liebsten auch der junge Mann mit dem Cabriolet, das so verlockend auf der Piazza an der Dieningsstraße parkte und dort viele bewundernde Blicke auf sich zog, direkt zum Strand gefahren. Doch das Schmuckstück parkte dort nur zu Ausstellungszwecken. Für Fahrdienste stand allerdings der Clemens-August-Express zur Verfügung, der während des gesamten Abends die Wege verkürzte. Echt italienisch krachte es beim Hau-den-Lukas, der eigens für diese Nacht neu konzipiert wurde. In grün-rot weiß natürlich. „Vai a casa“– zu deutsch: „Du gehst nach Hause“ – zeigte die Säule an, als eine junge Frau den Hammer auf den Federkopf krachen ließ. Doch diese dachte gar nicht daran. Dazu war die Nacht viel zu schön und viel zu italienisch.