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Kräuter und Gemüse aus dem eigenen Garten für die Schulküche

Theodor-Fontane-Schule

HERBERN Frischer geht es demnächst nicht mehr. Einige Schüler haben mit Lehrerin Harmke Wember einen Schulgarten angelegt. Und da soll demnächst ordentlich Gemüse sprießen. Einiges an Arbeit war zuvor erforderlich.

von Von Tina Nitsche

, 03.08.2010
Kräuter und Gemüse aus dem eigenen Garten für die Schulküche

Einige Jungen buddelten tief, denn in den Schulgarten soll auch ein Teich.

Das Brachland ist aktiviert. Die ersten Pflanzen sprießen im Schulgarten der Theodor-Fontane-Schule. Früher einmal gab es einen schuleigenen Garten, der von einem Lehrer betreut wurde. Nachdem dieser in Pension gegangen war, verwaiste die Fläche. Bis kurz vor den Sommerferien. Denn Lehrerin Harmke Wember hatte sich die Reaktivierung auf die Fahnen geschrieben mit tatkräftiger Unterstützung von 22 Schülern und Benno Krampe.   Schüler Lars Schmidt hatte zu Hause schon Paprika und Kürbisse vorgezogen, die nun in der Erde des Schulgartens gelandet sind. Als einige Schüler anfingen zu harken,  gelangten sie immer tiefer und wollten eigentlich ein Tiefbeet anlegen. Doch irgendwie hörten die Jungen gar nicht auf, aus dem Harken wurde irgendwann ein Buddeln. "Ja, und dann stand fest, wir legen einen Teich an mit Fischen und Molchen", schmunzelt Florian Röwekamp.   Noch ist der Garten nicht ganz fertig, aber die fein säuberlich angelegten Gemüse- und Pflanzenbeete unter dem großen Baum lassen erkennen, wie alles einmal wird. "Zudem sollen noch mehr Beete angelegt werden", verrät Marlen Gerards, die mit Pinsel und Farbe im Garten unterwegs war. Denn mit einigen Mädchen hat sie einen Komposter fertiggestellt. "Wir wollen hier auch selbst kompostieren", erzählt Wember, die später einiges der angebauten Gemüse- und Kräutersorten auch in der Schulküche beim Hauswirtschaftsunterricht verwenden will.    Doch mit dem Anlegen alleine ist es nicht getan. Ein Garten will schließlich auch gepflegt werden. Sprich Unkrautjäten, gießen und düngen. "Da haben wir verschiedene Teams gebildet, die sich auch in den Ferien um den Garten kümmern", erklärt Harmke Wember. Schließlich soll aus dem ehemaligen Brachland auf Dauer ein blühendes, erntereiches Stückchen Land werden.  

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