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Mähdrescher fing plötzlich Feuer - 200.000 Euro Schaden

Ausgebrannt

Landwirt Christoph Delsmann stand der Schrecken noch ins Gesicht geschrieben. Gerade hatte er mit seinem Mähdrescher noch die Ernte von seinem Acker in der Bauerschaft Nordick eingefahren, nun stand er vor den verkohlten Resten seines Arbeitsgerätes.

HERBERN

von Von Lenneke Lenfers-Lücker

, 22.08.2010

"Plötzlich kam seitlich heller Qualm, da bin ich sofort abgestiegen", schildert er die ersten Minuten des Brandes. Erst habe er selbst noch versucht, den Qualm mit seinem Feuerlöscher zu stoppen, doch als er abgestiegen sei, wären ihm schon die Flammen entgegen geschlagen. Die gesamte Feuerwehr Ascheberg rückte mit den Löschzügen Ascheberg, Herbern und Davensberg an und war bereits wenige Minuten nach der Alarmierung am Brandort.Aufwändige Löscharbeiten Die Löscharbeiten gestalteten sich für die Feuerwehr etwas aufwändiger, da zunächst die großen Reifen mit Schaummittel abgedeckt werden mussten. Die starke Hitze- und Rauchentwicklung erschwerten den Einsatz genau so wie die Tatsache, dass die Erntemaschine nicht so leicht zu erreichen war. So dauerte der eigentliche Löscheinsatz rund eineinhalb Stunden.Wasser musste transportiert werden Da sich die Einsatzstelle weit entfernt von der nächsten Wasserentnahmestelle befand, musste das gesamte Löschwasser durch die Tanklöschfahrzeuge der Löschzüge Ascheberg und Herbern zu Einsatzstelle transportiert werden. Zum Glück griff das Feuer auch nicht auf den Acker selbst über. Der Sachschaden beläuft sich für den rund sechs Jahre alten Mähdrescher auf rund 150.000 bis 200.000 Euro. Der Grund für das Feuer war nach Auskunft der Feuerwehr ein technischer Defekt.

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