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Mehr als 600.000 Euro für Aschebergs Schulen

NRW-Förderprogramm

Die Regierung Nordrhein-Westfalens stellt der Gemeinde Ascheberg über 600.000 Euro zur Verfügung, um sie in Schulen zu investieren. Im Gegensatz zu früheren Förderprogrammen ist es dieses Mal aber möglich, die Gelder auch in schon begonnene Projekte zu stecken. Ein Projekt ist der Umbau der Profilschul-Aula.

ASCHEBERG

, 04.10.2016
Mehr als 600.000 Euro für Aschebergs Schulen

Einen Überblick über die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt der Profilschule gab es im Schulausschuss.

Die Gemeinde Ascheberg erhält aus dem Konjunkturprogramm „Gute Schule 2020“ der Landesregierung insgesamt 615.770 Euro, aufgeteilt auf vier Jahresraten á 153.942 Euro. Bereits im September hatte auf Antrag der SPD der Schulausschuss entschieden, dass die Gemeinde in Vorbereitung auf das Förderprogramm den Investitionsbedarf an allen Schulen ermittelt.

„Diese Übersicht werden wir in der nächsten Schulausschusssitzung präsentieren“, teilte Hauptamtsleiter Alexander Ruhe am Dienstag auf Anfrage mit. Es zeichne sich bereits ab, dass der Investitionsbedarf zwar nicht in die Millionen, aber über den Betrag hinausgehen wird, den das Land der Gemeinde zur Verfügung stellt. „Außerdem ist noch nicht geklärt, ob wir das Geld für bereits begonnene Projekte verwenden dürfen.“

Gelder können flexibel eingesetzt werden

Das Problem, dass geförderte Projekte wie beim Konjunkturpaket II noch nicht einmal im Finanzplan stehen dürfte, gebe es nun jedoch nicht: „Insofern können wir die Gelder deutlich flexibler einsetzen.“ Neue Projekte bleiben natürlich trotzdem ein Thema. „Aber um darüber sprechen zu können, braucht die Politik eine Gesamtübersicht.“ Die Zukunft der Profilschul-Aula an der Altenhammstraße in Herbern, die zu einem Veranstaltungszentrum ausgebaut werden soll, hat laut Ruhe bei der bisherigen Gesamtbetrachtung noch keine Rolle gespielt.

Derweil hat Aschebergs SPD-Ortsverbandsvorsitzender Johannes Waldmann die Entscheidung der Landesregierung begrüßt: „In den kommenden vier Jahren stehen landesweit insgesamt zwei Milliarden Euro für die Investitionen in die Sanierung, die Modernisierung und den Ausbau der kommunalen Schulinfrastruktur mit den dazugehörigen Sportanlagen zur Verfügung.“ Die NRW-Bank stellt den Kommunen das Geld zinsfrei als Kredit zur Verfügung. „ Die Tilgung wird vom Land NRW übernommen.“

Die nächste Sitzung
Wenn der Schulausschuss zu seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, 24. November, um 18 Uhr im Bürgerforum, Dieningstraße 7, zusammenkommt, wird Alexander Ruhe nicht mehr mit von der Partie sein. Er wechselt zum 17. Oktober als Jugenddezernent nach Werne. Seine Nachfolge in Ascheberg soll noch in dieser Woche geregelt werden.

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