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Ministerin befürwortet Profilschule in Ascheberg

Antrag

Die Genehmigung der Profilschule in Ascheberg – und damit der ersten Gemeinschaftsschule in Nordrhein-Westfalen – ist nur noch eine Frage der Zeit.

ASCHEBERG

von Von Daniel Claeßen

, 20.08.2010
Ministerin befürwortet Profilschule in Ascheberg

Ministerin Sylvia Löhrmann

So lautet zumindest der Tenor eines Gesprächs zwischen Bürgermeister Dr. Bert Risthaus (CDU) und Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne). „Ich bin von den Anstrengungen, die Ascheberg bei der Erarbeitung seines Antrags unternommen hat, sehr beeindruckt. Der Antrag dürfte bald genehmigt werden“, ließ die Ministerin verlauten – eine konkrete Zusage gab Sylvia Löhrmann jedoch nicht. Noch nicht: „Ich bin optimistisch, dass die Profilschule zum Schuljahr 2011/12 an den Start gehen kann“, erklärte Risthaus im Gespräch mit unserer Zeitung. Zuvor gebe es noch einige Hausaufgaben, die die Gemeinde erledigen müsse: „Wir brauchen einen Kooperationspartner, der allen Kindern garantiert, dass sie anschließend die gymnasiale Oberstufe besuchen können“, so Risthaus. Eine Verpflichtung, die kooperierende Schule zu besuchen, werde es jedoch nicht geben. „Außerdem müssen wir noch einmal die Auswirkungen auf die Nachbargemeinden darlegen.“ Ascheberg hatte seine Nachbarn zwar bereits einmal auf eigene Initiative hin abgefragt, das Ministerium fordert nun allerdings einen „präziseren Fragenkatalog“, wie Risthaus erklärte.   Dem ersten Antrag auf die Profilschule vom 13. November 2009, der nun wieder zur Genehmigung vorliegt, lag der Schulentwicklungsplan von 2006 zugrunde. „Der wird natürlich aktualisiert“, versprach Risthaus. „Wir sind schließlich alle daran interessiert, eine attraktive Schule hier vor Ort anzubieten.“ Dazu gehört auch der Neubau einer Mensa für die zukünftige Ganztagsschule. Die beiden Standorte in Herbern und Ascheberg sollen erhalten bleiben. Die ursprüngliche Planung sieht vor, die Klassen 5 bis 8 in Ascheberg, die Klassen 9 und 10 in Herbern zu unterrichten.

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