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Neue Pflegewohngemeinschaft in Herbern feiert offiziell Eröffnung

Jakubke in Herbern

Bei einem Grillnachmittag hat am Mittwoch die offizielle Eröffnungsfeier der Wohngemeinschaft des Pflegedienstes Jakubke stattgefunden. Wir durften uns einen Eindruck von der Einrichtung in der Hombrede machen.

Herbern

von Leandra Stampoulis

, 23.08.2018
Neue Pflegewohngemeinschaft in Herbern feiert offiziell Eröffnung

Klaus van Roje, Fachbereichsleiter für Bauen und Wohnen (v.l.), Bürgermeister Dr. Bert Risthaus, Betreiberin Constanze Spellerberg, Architekt Theodor Schroer, Investor Joachim Raguse und Pflegedienstleiter Daniel Weigert freuen sich über die neue Einrichtung. © Leandra Stampoulis

Helles Licht, helle Böden, großzügige Räume – die Räumlichkeiten der Pflegegemeinschaft in der Hombrede in Herbern sind mehr als ansehnlich geworden. Jetzt fand die Eröffnungsfeier unter anderem mit Bürgermeister Dr. Bert Risthaus, Architekt Theodor Schroer und Fachbereichsleiter Klaus van Roje statt.

Luxuriöses Wohnen

„Aus zeitlichen Gründen, aber auch weil wir warten wollten, bis alles fertig ist und alle Zimmer belegt sind, feiern wir jetzt erst“, erzählte Daniel Weigert, der die Pflegedienstleitung im Haus übernimmt. Der Investor Joachim Raguse habe sich bei der Planung des barrierefreien Wohnens weit übertroffen.

„Es sind vor allem auch die kleinen Details, an die er gedacht hat. Zum Beispiel die kleinen Nachtlichter in den Zimmern der Bewohner“, sagt Constanze Spellerberg, die Betreiberin des Pflegedienstes Jakubke.

Neue Pflegewohngemeinschaft in Herbern feiert offiziell Eröffnung

DIe elektrischen Sessel im Wohnbereich laden zum Verweilen ein. © Leandra Stampoulis

Einrichtung mit Liebe zum Detail

Nach eineinhalb Jahren des Bauens konnten schon am 1. November die ersten Bewohner in das neue Haus einziehen. In den drei Etagen finden zwei Wohngemeinschaften mit je sechs Bewohnern, die jeweils ein 22 Quadratmeter großes Zimmer mit eigenem Bad haben, ihren Platz. Auf zwei Etagen findet man gemeinsame Wohnzimmer und ebenfalls großzügige Küchen.

„Hier wird von zwei Haushaltskräften gekocht, auch mit den Bewohnern. Besondere Mühe haben wir uns bei der Einrichtung gegeben“, erklärt Spellerberg. In den Küchen befinden sich alte Küchengeräte, die extra aus Antiquitätenläden gekauft wurden. „Dadurch kommen die Bewohner gut ins Gespräch über vergangene Tage“, so Weigert.

Motto zieht sich durch

Das Gesamte Gebäude steht unter dem Motte Landleben. „Unsere Einrichtungen haben alle ein Motto. Hier in Herbern sind wir ja auf dem Land, da lag der Landstil sehr nah.“ Alle Räume sind in hellen Farben gehalten und man findet immer die grüne Farbe der Natur wieder. „Auch unsere sehr luxuriösen Bäder sind mit grünen Fliesen ausgestattet“, sagt Spellerberg.

Auch der Luxus zieht sich durch. In den Wohnzimmern befinden sich elektrische Sessel und Sofas. „Wenn dann mal ein Bewohner hier einschläft, müssen wir einfach den Knopf drücken und die Möbel fahren aus. So können die Bewohner auch hier die Nacht verbringen“, sagt Weigert.

Positive Rückmeldung

Pflegekräfte, Nachtwachen, Haushaltskräfte: Insgesamt arbeiten zwölf Mitarbeiter in der Einrichtung für das Wohl der schwerpunktmäßig demenzerkranken Bewohner. Die ersten Reaktionen zeigten einen großen Erfolg.

„Auf der Warteliste stehen im Moment schon sieben Leute“, sagt Weigert. Auch die aktuellen Bewohner hätten sich bereits bestens eingelebt. „Mir gefällt es gut hier, ich habe ein Zimmer für mich alleine und mein eigenes Bad. Auch das Essen ist sehr gut“, erklärte eine 97-jährige Bewohnerin.

Neue Pflegewohngemeinschaft in Herbern feiert offiziell Eröffnung

Die großzügigen Bäder sind barrierefrei und im grünen Stil des Hauses gehalten. © Leandra Stampoulis

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