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Neuer Bürgerbus tourt jetzt durch Ascheberg: „Leute, wir haben ihn!“

Bürgerbus

Der Alte Bürgerbus hat ausgedient, jetzt darf der Neue ran: Auf dem Katharinenplatz erhielt der Bürgerbusverein ein neues Gefährt. Das sorgte für regelrechte Jubelszenen.

Ascheberg

, 24.08.2018
Neuer Bürgerbus tourt jetzt durch Ascheberg: „Leute, wir haben ihn!“

Da ist das Ding: Den symbolischen Schlüssel nahm Vereinsvorsitzender Joseph Streyl gerne entgegen – genauso wie den richtigen. © Claudia Hurek

„Den Schutz haben Sie ja schon, aber Sie lassen ihn sich heute einfach neu zusagen“, sagte Pastor Stefan Schürmeyer bei der Segnung des neuen und somit dritten Bürgerbusses am Donnerstagnachmittag auf dem Katharinenplatz in Ascheberg.

Nach 310.000 gefahrenen Kilometern darf der alte Bus nun – zumindest für den Bürgerbusverein – in Rente gehen. Sein Nachfolger ist exakt das gleiche Modell, nur auf dem neuesten Stand der Technik. Vorsitzender Joseph Streyl begrüßte zur Einweihung Bürgermeister Dr. Risthaus und Helmut Sunderhaus für die Gemeindeverwaltung, Herbert Holzhinrich von der Volksbank Ascheberg-Herbern, André Pieperjohanns vom RVM sowie zahlreiche ehrenamtliche Fahrer.

Martin Bußkamp vom Ascheberg Marketing war der Ideengeber für Ort und Zeitpunkt, denn zeitgleich mit der Einweihung startete die fünfte Veranstaltung von „Ascheberg trifft sich“, dieses Mal mit den Fantasten.

650.000 Kilometer innerhalb der Gemeinde Ascheberg

„Dann heißt es heute einmal: ‚Bürgerbus trifft Ascheberg‘“, so Streyl. Seit dem Start im September 2006 haben die beiden Vorgänger des neuen Busses insgesamt rund 650.000 Kilometer innerhalb der Gemeindegrenzen zurückgelegt. „Wir sind stolz, dass wir seit 12 Jahren die Fahrten zum gleichen Preis anbieten können und die werden auch die nächsten zwei Jahre stabil bleiben.“

Ein großes Dankeschön richtete Bert Risthaus an die ehrenamtlichen Fahrer und wünschte ihnen allzeit gute Fahrt: „Der neue Bus ist nicht von der Stange, sondern individuell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten, trägt sich bemerkenswerterweise fast von selbst, ist ein tolles Angebot und verbindet alle drei Ortsteile miteinander.“

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Segensformular der Katholiken

Auch André Pieperjohanns, Geschäftsführer vom RVM ist voll des Lobes für die Ehrenamtlichen. „Selbstloses Engagement ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich“, sagt er.

Nach der symbolischen Schlüsselübergabe an Joseph Streyl riss dieser die Arme in die Höhe und jubelte: „Leute, wir haben ihn.“

Zum guten Schluss segnete Pfarrer Schürmeyer das neue Gefährt und wünschte immer eine sichere Fahrt und eine gesunde Heimkehr. „Wir Katholiken segnen ja alles, im Gegensatz zu den Evangelen“, sagte er schmunzelnd. „Wir haben sogar extra für Autos das Segensformular 87. Extra für Gegenstände die Menschen zusammenbringen.“

Das besprenkeln mit Weihwasser übernahm dann Pater Paul, um „der Ökumene“ gerecht zu werden, wie Pfarrer Schürmeyer betonte. „Wenn der Pastor was sagt, ist es wichtig, aber wenn der Pater, der ist nämlich noch frommer, etwas macht, ist das auch richtig.“

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