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OJA-Piraten bewährten sich in Workshops und im Kampf

ASCHEBERG 80 Kinder vergnügten sich am Wochenende im Zeltlager der OJA. Unter dem Motto "der Fluch der OJA" enterten sie in Workshops und Spielen das Piratenleben. Nach dem Lehrgang hieß es dann: Leinen los!

von Von Tina Nitsche

, 19.08.2008
OJA-Piraten bewährten sich in Workshops und im Kampf

Dieser kleine Pirat hatte seine Hausaufgaben gemacht und nahm Nina Appelhoff, erste Vorstizende der Offenen Jugendarbeit, kurzerhand gefangen.

Auch Piraten haben Nachwuchssorgen. Vor allem, wenn sie altern und nicht mehr so flink auf den Beinen sind. Das wurde selbst den rund 80 Kindern beim OJA-Zeltlager klar. Am Freitag schlugen sie auf dem Hof Stumann ihre Zelte auf und gerieten dort mitten in eine sich rangelnde Piraten-Meute. Alternden Seeräuber trugen in der Scheune ihr Gefecht aus. Schnell wurde klar: Sie brauchen Unterstützung.Piraten-Unterstützung gesucht

Kurzerhand wurde der Nachwuchs rekrutiert und in den nächsten Tagen entsprechend auf ihre Aufgaben vorbereitet.

"Der Fluch der OJA" lautete das Motto des diesjährigen Wochenendzeltlagers und alles drehte sich um die Piratenwelt. Rund 30 Betreuer kümmerten sich um die Kinder. "Wir haben in diesem Jahr viele neue Ehrenamtliche dabei, die gerade ihren Juleica-Schein absolviert haben", freute sich OJA-Mitarbeiter Dirk Hermann über die tatkräftige Unterstützung.

Neben vielen Workshops, in den sich die angehenden kleinen Seeräuber Säbel, Ketten, Augenklappen, Fahnen und weiteres Zubehör fertigten, mussten sie auch diverse "Kämpfe" in Form von Gemeinschafts- und Geschicklichkeitsspielen austragen.

Vier Seeräubergruppen zogen in die Schlacht

Eingangs wurden die Kinder für ihren Piraten-Lehrgang auf vier Piratenschiffe eingeteilt. Die "Black Pearl" ankerte ebenso wie die "Hoppetosse", der "Fliegende Holländer" und die "Jolly Roger" in der Osterbauer. Bei allen Aktionen verdienten die Kinder Taler, wofür sie Piratenausrüstung erwarben. Es gab Wasserbomben, Wassereimer mit Schwämmen und Wassergewehre. Damit ging es in die Piratenschlacht. Und die Alten stellten fest, Nachwuchssorgen brauchen angesichts der tüchtigen Kämpfer nicht zu haben.

Am Sonntag ging es nach Hause, nicht ohne ein Dankeschön an all die Sponsoren, ohne die das Zeltlager nicht zu realisieren wäre.

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