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Pilgern zur Entschleunigung des Alltags

kfd auf dem Jakobsweg

Bistumsübergreifend wanderten nun bereits zum vierten Mal Mitglieder der kfd aus dem Dekanat Coesfeld (Bistum Münster), den Dekanaten Unna und Hellweg (Erzbistum Paderborn) auf dem Jakobsweg.

HERBERN/WERNE

von Von Elisabeth Plamper

, 15.06.2012
Pilgern zur Entschleunigung des Alltags

Führten die Pilgergruppe an: Cilly Andrzejewski (l.) und die Sprecherin der Herberner kfd Renate Reinert (r.)

Diesmal führte die 130-köpfige Gruppe der rund acht Kilometer lange Weg nach einer spirituellen Einführung und dem Jakobssegen in der St. Benedikt Kirche von Herbern durch Wald und Flur zum Hof Hülsmann in Werne. Die spirituelle Begleitung übernahm wie gewohnt Diözesanpräses der kfd Roland Schmitz. Erstmals dabei war Pfarrer Bernhard Middelanis als geistlicher Begleiter. „Es ist eine gute Gelegenheit mit Mitgliedern anderer kfds ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen auszutauschen“, sagte dieser.

Das Leitwort der Wanderung auf dem „Jakobsweg vor der Haustür“ wie die Organisatorin Cilly Andrzejewski es formulierte, lautete „Auf zu neuen Ufern“. Thematisch dazu passend hatte der Diözesanpräses einzelne Bibelstellen aus dem Buch Jona vorbereitet und las diese zum Auftakt in der St. Benedikt Kirche, an den beiden Zwischenstopps an der Hornequelle, an einer Weggabelung und zum Abschluss auf dem Hof Hülsmann nacheinander vor. Gemeinsam gesungene Lieder zum Lobe Gottes und der Schöpfung ließ zudem die Pilger zusammenrücken und die Wanderung zu einem besonderen, spirituellen Erlebnis werden. „Pilgern ist eine wirkungsvolle Entschleunigung des Alltags“, so der einhellige Tenor der Teilnehmer.