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Pläne für Raiffeisenstraße in Ascheberg vorgestellt

Geringes Bürgerinteresse

Bei einer Bürgerversammlung sind am Dienstagabend in Ascheberg genauere Pläne für die Raiffeisenstraße vorgestellt worden. Dort soll unter anderem das neue Feuerwehrgerätehaus und ein Geschäftsgebäude entstehen. Bis die Pläne beschlossen werden, müssen aber noch einige Hürden genommen werden.

ASCHEBERG

12.10.2016
Pläne für Raiffeisenstraße in Ascheberg vorgestellt

Am Dienstag wurden die Pläne für die Raiffeisenstraße vorgestellt.

Auf wenig Interesse ist am Dienstagabend die Bürgerbeteiligung zu den Plänen der Raiffeisenstraße gestoßen: „Es waren nur sechs Besucher vor Ort“, stellt Agnes Klaas vom Bauamt fest. „Weit weniger, als wir angenommen haben.“ Vertreter der Verwaltung standen der kleinen Gruppe Rede und Antwort. Wie berichtet, soll an der das neue Ascheberger Feuerwehrgerätehaus gebaut werden. Im Haushalt sind dafür 1,5 Millionen Euro vorgesehen.

Der alte Standort an der Lüdinghausener Straße wird aufgegeben, hier ist ein sogenannter Combi-Markt geplant. Allerdings wird der Markt erst gebaut werden können, wenn die Feuerwehr ihr neues Domizil bezogen hat, so Agnes Klaas. „Es ist eine gewisse zeitliche Dringlichkeit gegeben“, sagt sie. Sie versicherte, dass ausschließlich das Gebiet an der Raiffeisenstraße erschlossen werde. Für die Anwohner an der Lüdinghausener Straße ändere sich nichts. Die Einfahrt zur Wache ist gegenüber dem Aulkenweg vorgesehen.

Derzeit läuft ein Beteiligungsverfahren der öffentlichen Träger. Im Bauausschuss am 22. November sollen die Pläne der Politik vorgestellt und beschlossen werden. „Bis zum Bauausschuss hat die Bevölkerung auch noch Zeit, sich bei Fragen oder Bedenken an die Verwaltung zu wenden“, sagt Klaas, die hofft, bis spätestens zum Frühjahr alle rechtlichen und behördlichen Hürden genommen zu haben. Dann könne der Bau an der Raiffeisenstraße beginnen. Im Sommer 2017 könnten die Brandbekämpfer einziehen.

Auch ein Wohn- und Geschäftshaus soll entstehen

Möglich ist zudem, dass die Ascheberger Feuerwehr eine eigene Ampel bekommt. So müssten bei Einsätzen die ausrückenden Fahrzeuge das Martinshorn nicht schon auf ihrem Grundstück anstellen, um auf sich aufmerksam zu machen.

Mit der Ampelanlage wäre dies erst nötig, wenn sie schon auf der Straße sind. „Das wäre dann Soziallärm, der wie zum Beispiel bei Kindergärten hinzunehmen ist“, erklärt Klaas. Die Ampelanlage wird in einem Lärmgutachten gefordert. Wo sie letztlich positioniert werden könnte, ist noch offen. Das ist sicherlich für die direkten Anwohner interessant und die, die es noch werden wollen.

Auf dem Grundstück an der Raiffeisenstraße soll nicht nur die neue Wache entstehen, sondern auf dem nördlichen Teil auch ein Wohn- und Geschäftshaus. Ein reines Wohngebiet ist auf der bislang landwirtschaftlich genutzten Fläche nicht möglich. Hier kann es maximal ein Mischgebiet geben. 

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