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Sachverständiger klärt Ursache des Brands auf

Nach Wohnhausbrand in Herbern

Mehr als eine Woche nach dem Wohnhausbrand im Osten von Herbern sind die Ermittlungen weitestgehend abgeschlossen. Während die Todesursache der 66-jährigen Bewohnerin bereits seit Freitag bekannt ist, weiß die Polizei nun auch, wie der Brand verursacht wurde.

Herbern

, 20.03.2018
Sachverständiger klärt Ursache des Brands auf

Bei dem Wohnhausbrand an der Ondrup-Nordicker Straße in Herbern war ein Großaufgebot der Feuerwehr im Einsatz. Nun ist die Brandursache geklärt. © Claudia Hurek

Das Gutachten des Brandsachverständigen zur Ursache für den Wohnhausbrand an der Ondrup-Nordicker Straße liegt der Polizei nun vor. Danach haben sich keine Anhaltspunkte für das Vorliegen eines technischen Defektes ergeben. Spuren von Brandbeschleunigern konnten nicht gefunden werden.

Fahrlässiger Umgang mit Kerze

Nach Ansicht des Sachverständigen dürfte die Ursache wahrscheinlich im fahrlässigen Umgang mit Kerzen liegen. Was das konkret heißt, erklärt Rolf Werenbeck-Ueding, Pressesprecher der Polizei Coesfeld: „Entweder war die Kerze so weit abgebrannt, dass Dinge darauf gefallen sind oder die Kerze stand zu nah an der Wand, sodass die Tapete Feuer fing.“

Wahrscheinlich ist die 66-jährige Witwe eingeschlafen und hat Rauchgas eingeatmet. „Wir haben bisher keine andere Erklärung dafür“, sagt Werenbeck-Ueding. Ein Fremdverschulden schloss die Polizei schnell aus. Die weiteren Ermittlungen durch die Polizei in Coesfeld dauern an.

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Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf 150.000 Euro. Das Wohnhaus, in dem die 66-Jährige allein gelebt hat, ist unbewohnbar. Die Frau kam bei dem Wohnhausbrand am 12. März durch eine Rauchgasvergiftung ums Leben. Das ergab die Obduktion, die am Mittwochnachmittag erfolgte.

Die Feuerwehr hatte sie im Wohnzimmer im Erdgeschoss gefunden. Ein Notarzt hatte noch versucht, sie wiederzubeleben - vergebens.

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