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Senioren mögen gute Stube

HERBERN Die DRK-Seniorenstube feierte am Dienstag im kleinen Rahmen im Pfarrheim ihr 40-jähriges Bestehen. Im Rückblick zeichnete sich eine wechselvolle Geschichte ab.

von Von Heinz Rogge

, 20.12.2007

Klara Löcke bedankte sich im Namen des Betreuerteams bei ihrer Vorgängerin Regina Averkamp.

Anschließend berichtete sie über die Aktivitäten der Seniorenstube. Jeden Dienstag von 14 bis 17 Uhr treffen sich die Seniorinnen und Senioren im Pfarrheim bei Kaffee und Kuchen, bei Spiel und Unterhaltung. Mehrere Male werden im Jahr auch kleine Ausflüge unternommen.

Der Vorsitzende des DRK, Hans Kraß, dankte dem Betreuerteam mit der Leiterin Klara Löcke, mit Maria Krampe, Ulla Löcke, Brigitte Feldmann, Maria Ringelkamp, Gisela Freise, Christa Ruhe, und Hildegard Kraß für ihre stets nette und freundliche Betreuung. Unterstützt werden sie von den "alten Hasen" Änne Krampe, Cäcilie Neumann und Anni Nordhoff.

Neugliederung im Jahr 1955

Hans Kraß begrüßte zur Feier besonders Pfarrer Rudolf Kruse und den Stifts- und Pflegedienstleiter des Malteserstifte St. Benedikt, Andreas Paul. Hans Kraß ließ 40 Jahre Seniorenstube in Herbern Revue passieren. Nach der kommunalen Neugliederung im Jahre 1955 wurde in Herbern ein eigener DRK-Ortsverein gegründet. Eine seiner wichtigsten Aufgaben sah der damalige DRK-Ortsvorsitzende Walter Knaden darin, sich um die älteren Bürger zu kümmern.

Er organisierte mit der tatkräftigen Unterstützung seiner Frau Mathilde und weiteren Helferinnen und Helfern die Seniorenstube, die zunächst Altenstube hieß. Doch so alt fühlten sich die meisten nicht und so wurde sie in Seniorenstube unbenannt.

An das häufige Umziehen und die Entwicklung erinnern sich unter anderem Cilly Neumann, die hier schon seit 35 Jahren ihren Dienst versieht, Anni Nordhoff, die auch heute noch nach 28 Jahre hier jeden Dienstag aktiv tätig ist, sowie Änne Krampe, die in diesen Tagen 85 Jahre alt wurde und seit 23 Jahren dabei ist.

Maria Heye hat die Seniorenstube bis zur Krankheit ihres Mannes geleitet. Danach führte Regina Averkamp zehn Jahre lang Regie.

Jetzt wird die Seniorenstube von Klara Löcke, von den meisten Klärchen gerufen, mit weiteren acht jungen Frauen und den Älteren im Wechsel geführt. Ihr Wahlspruch: "Nich kürn, sondern mürn".

Adventslieder

An diesem Jubiläumsnachmittag wurden nach dem Kaffeetrinken gemeinsam Lieder gesungen und Gedichte vorgetragen, die von Karl Herbsthoff auf dem Klavier begleitet wurden. Zum krönenden Abschluss sang der Männergesangvereine noch Adventslieder, um die Senioren auf das Weihnachtsfest einzustimmen. 

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