Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Tierisches Rennen in Ascheberg: Hunde und Herrchen kämpften sich zum Sieg

ASCHEBERG Rasse und Aussehen spielten keine Rolle. Ebenso wenig wie Stammbaum oder Elternhaus. Nein, wenn Hunde rennen, kommt es nur auf Motivation. Die war beim dritten Hunderennen am Sonntag in der Lütkebauerschaft gegeben - und wenn nicht mussten die Herrchen bei ihren geliebten Vierbeinern etwas nachhelfen. Das bedeutete Spaß für die menschlichen als auch pelzigen Kontrahenten.

von Von Bettina Nitsche

, 11.08.2008

Trotz Regens herrschte Hochbetrieb auf dem Gelände von Mayas Hundeschule. Von nah und fern reisten Familien mit ihren Vierbeinern an. Teilweise nur als Zuschauer, teilweise um an den Start zu gehen. Das passierte in drei Gruppen. Die Hunde mit einem Stockmaß bis zu 34 cm starteten in der Gruppierung kleine Hunde. Alles was über die Größe von 34 cm hinaus ging, kämpfte in der Gruppe große Hunde um den Sieg. Die dritte Kategorie erfüllten die Welpen. Gewertet wurde in beiden Gruppen die Zeit des einzelnen Hundes. Diejenigen mit den besten Zeiten kamen ins Stechen. Hier wurde dann im K.o.-Sysem der Sieger ermittelt. Erstmals starteten bei diesem Hunderennen auch Welpen bis zu einem Alter von 20 Wochen. Hier ging es nach dem Ausschussverfahren.

Es mussten zwei Durchgänge á 50 Meter absolviert werden. Und das taten fast alle mit Bravour. Doppelmotivation hieß die Lösung. Denn in der Regel starteten immer zwei Hunde parallel. Den Konkurrenten in den Augenwinkel und Herrchen bzw. Frauchen laut gestikulierend im Ziel, das war dann Ansporn genug für die Vierbeiner. Alle Mittel waren erlaubt. Ob Leckerchen, Ball oder die beste Freundin im Ziel, Hauptsache es spornte an. Mancher trug mit seinen Mitteln außerdem zur allgemeinen Belustigung bei. Der Spaß stand an diesem Wochenende im Vordergrund.

Ein achtköpfiges Team kümmerte sich um den Ablauf, nahm die Zeiten, wertete aus, stellte die Starterteams zusammen. Dabei hatten die Helfer alle Hände voll zu tun, denn mit insgesamt 86 Hunden, die an den Start gingen, war die Beteiligung in diesem Jahr ein bisschen größer als zuvor.50 große Hunde, 27 kleine Hunde und neun Welpen bestritten das dritte Hunderennen. Bei den großen Hunden siegte Schäferhund-Mischling Sina von Familie Fohrmann, vor dem Schnauzer-Mix Chiva der Familie Flunkert. Platz drei machte der Flat Coated Retriever Jenko, der mit seiner Familie König aus Neubeckum anreiste.

Bei den kleinen Hunde machte die Jack-Russel-Mischlingsdame Lonie der Familie Sandhoff das Rennen. Platz zwei belegte die Fox-Terrier-Mischlingshündin Luna der Familie Peters vor dem Corgie Mischling Lilly der Familie Thünemann. Bei den Welpen gab es gleich drei Sieger: Eurasier Anouk der Familie Pieper, der Berger des Pyrenees Lilly von Familie Weusenhagen und Jack Russel-Hündin Lucy von Familie Hüning. Die drei Erstplazierten in den beiden Wertungsgruppen erhielten jeweils einen Pokal. Für die Welpen gab es ebenfalls einen Pokal, Medaillen und Leckerchen.

Lesen Sie jetzt