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Übung: Retter versorgen schwer Verletzte bei Brand

Freiwillige Feuerwehr

Im Einsatz waren am Montagabend mit dem Tanklöschfahrzeug, dem Löschfahrzeug und dem Rüstwagen, insgesamt drei Wagen des Löschzuges Herbern. Auch das Rote Kreuz beteiligte sich an der Aktion. Die Retter übten einen Einsatz bei einem Brand mit Verletzten.

HERBERN

von Von Stefan Hiller

, 11.08.2010
Übung: Retter versorgen schwer Verletzte bei Brand

Ein großes Unfallszenario wurde dargestellt. Die "Verletzten" waren realitätsnah geschminkt.

Auch das Deutsche Rote Kreuz war mit fünf Rettungswagen und einem Notarzteinsatzwagen vor Ort. Im Ernstfall müssen die Retter vorbereitet sein, daher die regelmäßige Übung.Dominik Fischer und Oberbrandmeister Roland Wiehoff hatten die Übung vorbereitet. Ziel dieser Übung, so Roland Wiehoff, sei es, “diese so realistisch wie möglich darzustellen.‘‘ So wurden nicht nur die Unfallopfer realitätsnah geschminkt; auch der Zeitaspekt wurde bei der Übung groß geschrieben. So wurden die Löschfahrzeuge und Rettungswagen des DRK jeweils zeitversetzt angefordert, um die unterschiedlich weiten Anfahrtswege zu simulieren.

  Bei der Gärtnerei Hönekop spielte sich das ganze Szenario ab. Simuliert wurde ein Brand im Heizungsraum. Der stille Alarm ging um 20.21 Uhr ein. Fünf Minuten später traf das erste Löschfahrzeug ein und erkundete erst einmal, wo das Feuer ausgebrochen sei. Die Feuerwehrmänner und alle anderen Einsatzkräfte mussten insgesamt fünf Verletzte aufsuchen, von denen zwei als schwer verwundet angenommen wurden. Weiterhin wurde ein Atemschutzunfall eines Feuerwehrmannes geprobt, der während der Suche plötzlich zusammenbrach.   ,,Besonders gespannt sind wir‘‘, so Wiehoff, ,,wie die Feuerwehrleute die Zeit mit den Verletzten überbrücken, bis die Rettungswagen vor Ort sind.‘‘ Nachdem alle Verletzten durch erste Hilfe von den Feuerwehrkameraden versorgt waren, eilten die Rettungswagen heran. Daraufhin konnte sich die Feuerwehr der Brand- und Rauchbekämpfung widmen. Um 22 Uhr war die Übung beendet. Daraufhin wurden die Fahrzeuge im Gerätehaus Herbern wieder aufgerüstet, damit sie im Ernstfall sofort einsatzbereit sind.

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