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Umfassende Sanierungsarbeiten im Hallenbad

Konjunkturpaket II

HERBERN Auch wenn das Hallenbad für den Badebesuch derzeit geschlossen ist: Es ist dort mächtig viel los. Nicht nur die Technik wird auf den neuesten Stand gebracht.

05.08.2010
Umfassende Sanierungsarbeiten im Hallenbad

Umfassend energetisch erneuert wurde das Hallenbad Herbern. Die Technik wurde kom auf den neuesten Stand gebracht, die Duschbereiche saniert. Noch sind die Arbeiten nicht abgeschlossen.

Eine Folie, die die Beckenfliesen abdeckt, verhindert, dass die Fugen austrocknen. "Sonst könnte der Fliesenmörtel eventuell hochkommen", begründet Paul Ringelkamp, Fachgruppenleiter Hochbau bei der Gemeinde Ascheberg, die Vorsichtmaßnahme. 345 000 Euro aus dem Konjunkturpaket II hat die Gemeinde Ascheberg in die Hand genommen, um das Hallenbad umfassend zu sanieren. Das Programm der Bundesregierung kam zur rechten Zeit. "Schon im Dezember haben wir das neue Blockheizkraftwerk eingebaut, da war das alte bereits ein Jahr vom Netz, weil es defekt war", sagt Paul Ringelkamp. Nicht besser sah es bei der Filtertechnik aus: "Die war 38 Jahre alt, die war einfach dran", sagt Paul Ringelkamp. Duschbereich wird rundum saniert Nun ist alles wieder auf dem neuesten Stand. Neue Filtertechnik, neue Pumpen, dazu ein hydraulischer Abgleich für die Heizungsanlage. Dadurch wird sicher gestellt, dass die Heizungsleistung in den verschiedenen Räumen dem Bedarf angepasst ist. Auch die Duschbereiche werden rundum saniert. Die Lichttechnik wird erneuert, es wurde eine Akustikdecke eingebaut, die Boden- und Wandfliesen werden ersetzt. Ein erhebliches Einsparpotential verspricht die Sanierung nicht: Schon durch das alte Blockheizkraftwerk produzierte die Gemeinde seit rund zwölf Jahren den für das Bad benötigten Strom selbst. Und auch die Trockenbauer haben ihre Arbeiten für den neu gestalteten Duschbereich schon abgeschlossen. In der nächsten Woche kommen die Fliesenleger, auch Sanitär - und Elektroarbeiten stehen noch aus.  Und da ohnehin rund um das Hallenbad und die Turnhalle gebaut wurde, nutzte die Gemeinde die Gunst der Stunde und unterzog das Kanalnetz der Dichtheitsprüfung, die jeder Hausbesitzer bis zum 31. Dezember 2015 durchführen lassen muss. "Da hat die Gemeinde selbst noch einmal 50 000 Euro investiert", sagt Paul Ringelkamp. Das Hallenbad ist noch bis zum 5. September geschlossen.

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