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Unfall auf der B54: Drensteinfurterin schwer verletzt

HERBERN Es ist der Albtraum vieler Autofahrer: Ein vorausfahrender LKW verliert seine Ladung, und der PKW dahinter kann nicht ausweichen. Für eine 44-jährige Fahrerin mit ihrern Kindern aus Drensteinfurt und eine 23-Jährige aus Ascheberg, die beide mit ihren Fahrzeugen auf der B54 unterwegs waren, wurde dieses Horror-Szenario am Montagmorgen Realität. Die Drensteinfurterin ist bei dem Verkehrsunfall schwer verletzt worden.

18.08.2008

Die Polizei vermutet, dass der 27-jährige Ascheberger die Ladung seines LKW nicht ausreichend gesichert hatte. Fest steht, dass er während der Fahrt auf der B54 von Herbern in Richtung Münster mehrere Leitern von der Ladefläche verlor.

Daraufhin verlor eine 44-jährige Autofahrerin aus Drensteinfurt, die hinter ihm in gleicher Richtung unterwegs war, die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie geriet ins Schleudern, überschlug sich dann und landete im Graben. Das Auto einer 23-jährigen Autofahrerin aus Ascheberg, die hinter der Drensteinfurterin unterwegs war, wurde ebenfalls von einer Leiter getroffen. Die Fahrerin konnte ihr Fahrzeug aber noch sicher abbremsen.

Ein Unfallzeuge und die Aschebergerin begannen sofort damit, die offensichtlich schwer verletzte Frau aus Drensteinfurt aus ihrem Fahrzeug zu bergen. Sie legten sie zunächst neben das Fahrzeug. Hier kümmerte sich der Zeuge um die weitere Erstversorgung. Die Aschebergerin befreite inzwischen zwei Kinder ( acht Jahre und  fünf Jahre ) aus dem Fahrzeug der Drensteinfurterin und brachte sie zunächst außer Sichtweite der Unfallstelle. Die Frau aus Ascheberg und der Zeuge verhielten sich vorbildlich an der Unfallstelle. Die Drensteinfurterin wurde im Rettungswagen zunächst erstversorgt und anschließend mittels Rettungshubschrauber in die Uniklinik Münster geflogen.

  Die Kinder wiesen offensichtlich zunächst keine äußeren Verletzungen auf, sie wurden jedoch vorsorglich mit dem Rettungswagen ebenfalls ins Krankenhaus transportiert. Der Unfall hatte sich gegen 7.45 Uhr ereignet. Für die Dauer des Einsatzes wurde die B 54 komplett gesperrt. Es entstand ein geschätzter Gesamtschaden von 4500 Euro.

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