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Venneker fehlt dem SVH nach Roter Karte drei Spiele

Fußball-Landesliga

Bitterer Spieltag für Herberns Kapitän Nils Venneker: Im Spitzenspiel der Fußball-Landesliga gegen YEG Hassel unterlag er mit seinem Team 1:4 (0:1). Drei Minuten vor Schluss sah er auch noch die Rote Karte. Eine fatale. Unter anderem wird er das Pokalspiel gegen seinen Ex-Klub verpassen.

HERBERN

, 10.11.2014
Venneker fehlt dem SVH nach Roter Karte drei Spiele

Herberns Nils Venneker muss nach der Roten Karte drei Wochen pausieren.

Drei Wochen Sperre hat der Staffelleiter Gerd Rühlow für die Notbremse ausgesprochen. Das bedeutet, dass Venneker in den Meisterschaftspartien gegen BSV Roxel und Lüner SV sowie im Pokalspiel gegen seinen Ex-Klub FC Nordkirchen fehlen wird. „Das ist bitter. Ausgerechnet gegen Nordkirchen“, sagt Venneker. Ihm ist aber bewusst, dass die Rote Karte komplett unnötig war. „Wir liegen 1:3 hinten, drei Minuten noch. Da muss ich einfach wegbleiben“, sagt Venneker. Er sei aufgrund des Spielverlaufs gefrustet gewesen und wollte kein weiteres, einfaches Tor mehr zulassen. „Rückblickend, ein Fehler.“Sonntagabend erhielt er noch etliche Nachrichten von seinen Kollegen aus Nordkirchen, auch Anrufe. „Die haben mich alle gefragt, warum ich mir vor diesem Spiel die Rote Karte geholt habe. Alles ganz bitter für mich. Aber wie gesagt, ich bin selbst schuld.“ Einmal darf er in diesem Jahr noch spielen. Gegen die Spielvereinigung Emsdetten. Nach der Niederlage gegen Spitzenreiter YEG Hassel liegt der SV Herbern als Tabellenvierter jetzt schon zehn Punkte hinter Platz eins. Resultieren aus dem großen Abstand jetzt Motivationsprobleme? „Auf gar keinen Fall. Erstens sind wir gar nicht in die Saison gestartet, um Meister zu werden. Und zweitens steigen wir noch ab, wenn wir ab sofort das Fußballspielen einstellen.  23 Punkte werden nicht reichen, um die Klasse zu halten“, sagt Trainer Christian Bentrup.

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Er will mit seinem Team weiter in der Spitzengruppe bleiben, auch wenn bis zur Winterpause drei starke Gegner warten. Aus der zu hoch ausgefallenen Niederlage in Hassel zieht er viel Positives. „Viele Spieler waren nicht bei 100 Prozent, trotzdem haben wir Hassel lange im Griff gehabt“, sagt Bentrup. Was ihm nicht gefallen hat, war die zu große Euphorie nach dem Ausgleich zum 1:1 (72.). „Da wollten meine Jungs binnen kürzester Zeit alles klar machen, haben dabei die Defensive vernachlässigt. Sie müssen ruhiger bleiben. Einer erfahrenen Mannschaft wäre das nicht passiert“, so der Coach. 

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