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Herne siegt völlig verdient in Schermbeck

Fußball

Eine bittere Niederlage kassierte der SV Schermbeck gestern auf eigenem Platz gegen Westfalia Herne und fällt damit in der Tabelle in eine Position zurück, die man eigentlich in dieser Saison vermeiden wollte.

SCHERMBECK

22.08.2010
Herne siegt völlig verdient in Schermbeck

Savar Turhal (re.) wirft sich in den Schuss von Hernes Westphal.

336 zahlende Zuschauer erlebten in der Volksbank-Arena eine einseitige Partie. Westfalia Herne präsentierte sich in blendender Spiellaune und gewann hoch verdient. Nur in der Anfangsphase konnten die Gastgeber einigermaßen mithalten. Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Gäste das Kommando. Schon in der 10. Minute hatten die Hausherren eine brenzlige Situation zu überstehen. Torhüter Christoph Müller unterlief eine weite Flanke. David Müller bewahrte seine Mannschaft auf der Linie vor einem frühen Rückstand. Hernes Spiel wurde immer besser. Die Mannschaft hatte eine gute Raumaufteilung und nutzte ihre Freiheiten im Mittelfeld für einen geordneten Spielaufbau. Außerdem wirkten die Herner auch bissiger. Beim 0:1 des freistehenden Lewejohann aus fünf Metern stimmte die Zuordnung nicht.

Eine Vorentscheidung fiel bereits unmittelbar nach der Pause. Hernes Mittelfeldakteur Kilian wurde 20 Meter vor dem Tor nicht angegriffen. Mit einem Schuss in den Winkel ließ er Müller keine Chance. Nach diesem Treffer erwarteten die heimischen Fans eigentlich ein Aufbäumen des SVS. Doch die Mannschaft fand absolut nicht ins Spiel, so dass die Gäste weiterhin dominant blieben. Die erste echte Chance hatte Seyit Ersoy, dessen Volleyschuss vom Herner Schlussmann Kurz mit tollem Reflex abgewehrt wurde.  

Doch wenig später patzte der Herner Torhüter beim Herauslaufen. Yves Lupitu reagierte schnell, erlief sich den Ball und traf zum 1:2. Danach hätte Lewejohann für die Westfalia alles klar machen müssen, als er frei auf das Schermbecker Tor zulief, den Ball aber hoch neben das Tor knallte. Beim 1:3 von Jubt stimmte bei den Hausherren wieder einmal die Zuordnung nicht. Aus vier Metern konnte er eine Ecke ungehindert über die Linie befördern. Damit war die Partie endgültig entschieden. Bei den Platzherren blieben viele Spieler unter ihrem Leistungsvermögen. Herne wirkte in den Zweikämpfen bissiger und fing viele Angriffsversuche der Elf von Martin Stroetzel bereits im Mittelfeld ab. Eine gute Möglichkeit hatte der SVS allerdings noch kurz vor Schluss. Nach einer Flanke von Tim Woberschall scheiterte Lupitu erneut am Herner Schlussmann. Hernes Trainer Klaus Täuber verließ den Platz als strahlender Sieger.

Chr. Müller; D. Müller, Turhal, Djuliman (82. Ankomah-Kissi, Gündogan (48. Woberschal); Lupitu,, Jansen, Kuntz, Turgut (64. Ucar)), Bönighausen; Ersoy.

0:1 (36.) Lewejohann, 0:2 (49.) Kilian, 1:2 (73.) Lupitu, 1:3 (75.) Jubt.