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Hertha BSC verhindert Pokal-Blamage

Trier (dpa) Der Fußball-Bundesligist Hertha BSC Berlin hat gerade noch mal eine Pokal-Blamage verhindert und sich mit einem mühevollen 3:1 (1:1)-Sieg beim Regionalligisten Eintracht Trier für die 2. Hauptrunde des DFB-Pokals qualifiziert.

Hertha BSC verhindert Pokal-Blamage

Der Berliner Sofian Chahed (r) stoppt Christian Müller (l.) im Zweikampf.

Vor 5830 Zuschauern im Moselstadion hatte der Serbe Marko Pantelic (8.) den enttäuschenden Bundesligisten in Führung gebracht, die Kevin Lacroix (26.) zum 1:1-Pausenstand ausglich. Der Schweizer Fabian Lustenberger (60.) und Patrick Ebert (81.) sorgten dann für den glanzlosen Arbeitssieg der Berliner.

Hertha-Coach Lucien Favre musste mit Arne Friedrich, Lucio, Pal Dardai (alle verletzt), Josip Simunic (gesperrt) sowie die Olympioniken Gojko Kacar und Solomon Okoronkwo auf ein halbes Dutzend Spieler verzichten. Der tunesische Neuzugang Amine Chermiti, dessen Freigabe erst am Vormittag eingetroffen war, saß zunächst nur auf der Bank. Gegen den hochmotivierten Viertligisten tat sich die Hertha, die im Vorjahr in der zweiten Runde gegen den Drittligisten Wuppertaler SV ausgeschieden war, von Beginn an schwer.

Die vom Publikum nach vorn gepeitschten Amateure zeigten keinen Respekt und hatten in der drangvollen Anfangsphase durch Lars Schäfer (6.), Holm Hentschke (7.), Lacroix (11./18.) und Gustav Schulz (23.) vielversprechende Chancen. Die bisweilen pomadig wirkenden Berliner hatten neben Pantelics Führungstor nach feiner Vorarbeit der beiden Brasilianer Raffael und Cicero dagegen nur noch einen Kopfball von Lukasz Piszszek (14.) an den Pfosten zu bieten. Fast zwangsläufig fiel der hochverdiente Ausgleich durch den Kopfball des 1,91 Meter großen Lacroix nach einer Ecke des starken Eintracht-Kapitäns Thorsten Wittek, einem gebürtigen Berliner.

Nach dem Wechsel zeigten die Gäste etwas mehr Elan. Nachdem Hertha-Keeper Jaroslav Drobny gegen Schulz (54.) den Rückstand verhindert hatte, gelang Lustenberger gegen die aufgerückte Eintracht-Abwehr das glückliche 2:1. Eberts Kopfball nach Flanke des eingewechselten Maximilian Nicu sorgte dann für einen versöhnlichen Hertha-Abschluss.

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