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Hertha BSC kalkuliert für kommende Saison mit Rekordumsatz

Berlin. Fußball-Bundesligist Hertha BSC rechnet trotz des sportlichen Rückschritts kommende Saison erneut mit einem Rekordumsatz.

Hertha BSC kalkuliert für kommende Saison mit Rekordumsatz

Rechnet mit einem Rekordumsatz von Hertha BSC: Vorstandsmitglied Ingo Schiller. Foto: Jörg Carstensen

Obwohl der Hauptstadtclub in der Spielzeit 2018/19 nicht in der Europa League spielen wird, wird auch dank gestiegener TV- und Sponsorengelder mit Erlösen von 131,4 Millionen Euro kalkuliert. Das teilte Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller vor der Mitgliederversammlung am Montag mit. Der Gewinn werde den Berechnungen zufolge bei rund 400.000 Euro liegen.

Für diese Saison hatte der Verein bis Ende Juni mit einem Umsatz von 122,6 Millionen Euro kalkuliert. „Diese Steigerung ohne eine Europapokal-Teilnahme ist eine bemerkenswerte Entwicklung“, sagte Schiller. Unter anderem die höheren Fernsehgelder sind für das Wachstum verantwortlich, auch die Sponsoringeinnahmen mit dem neuen Hauptsponsor Tedi werden höher angesetzt.

Die geplanten Aufwendungen für die Personalkosten der Lizenzspielerabteilung werden um drei Millionen Euro auf 50,1 Millionen steigen. Damit wähnt Schiller die Hertha nach eigenen Angaben auf Platz 12 oder 13 der Liga.

Die Zuschauerzahl der abgelaufenen Saison im Olympiastadion betrug lediglich 45 289 pro Partie - ein Rückgang von 5000 im Schnitt. „Wir planen, einen Teil davon wieder aufzuholen“, sagte Schiller und kündigte eine Reihe von Maßnahmen an. Für die Saison 2018/19 kalkuliert der Club mit 47.400 Besuchern pro Partie. Nach dem Wiederaufstieg 2013 betrug der Zuschauerschnitt stets zwischen 49.700 und 51.900 Fans.

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