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Hertha: Kacar soll sofort kommen

Berlin (dpa) Fußball-Bundesligist Hertha BSC besteht ultimativ auf eine sofortige Rückkehr seines serbischen Mittelfeldspielers Gojko Kacar vom olympischen Fußball-Turnier und droht weiter mit dem Gang vor den internationalen Sportgerichtshof CAS.

Hertha: Kacar soll sofort kommen

Hertha BSC Berlin präsentierte im Januar den neu verpflichteten Serben Gojko Kacar.

«Wenn er jetzt nicht auf den Weg geschickt wird, werden wir natürlich klagen», sagte Hertha-Manager Dieter Hoeneß der Deutschen Presse-Agentur dpa. Auch Kacar selbst will aus China nach Berlin zurückkehren, nachdem der serbische Fußball-Verband die Bedingungen von Hertha BSC für einen Olympia-Einsatz des Profis bisher nicht erfüllt hat.

Kacar hatte die zweite Vorrunden-Partie der Serben gegen die Elfenbeinküste komplett absolviert. Ein weiterer Einsatz des 21-Jährigen im letzten Gruppenspiel am Mittwoch gegen Argentinien komme nicht infrage, betonte Hoeneß - obwohl die Chance der Serben auf das Viertelfinale nur noch gering sei und Kacars Rückkehr daher ohnehin bald anstünde. «Es gibt keinen Grund, ein Risiko einzugehen und den Spieler auch nur eine Sekunde länger dort zu lassen», betonte der Hertha-Manager.

Hoeneß hatte am Sonntag mit Kacar telefoniert, der zuvor nicht über die Forderungen seines Clubs informiert war. «Der Verband hat mir nichts dergleichen gesagt. Wenn das stimmt, komme ich sofort zurück nach Berlin. Ich bin Profi und werde das tun, was mein Verein will», wurde Kacar in der «Bild»-Zeitung zitiert. «Es geht immer hin und her. Die Situation ist nicht lustig.»

Die Berliner verlangen, dass der serbische Verband das Gehalt von Kacar für die Zeit des Olympia-Einsatzes übernimmt, eine Abstellungsgebühr zahlt und eine Versicherung abschließt. Der Verband ist trotz einer Fristverlängerung darauf bisher nicht eingegangen, was Hoeneß erneut als «unverschämt» bezeichnete.

Der Sportgerichtshof CAS hatte am vorigen Mittwoch entschieden, dass die Vereine ihre Spieler nicht für das Olympia-Turnier abstellen müssen und damit eine Forderung des Fußball-Weltverbandes FIFA abgewiesen. Kacar, der zunächst zu einem Verzicht bewegt worden war, durfte dennoch in China bleiben. Von Hertha BSC ist außerdem Solomon Okoronkwo für Nigeria mit der Zustimmung des Vereins dabei.

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