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Hertha: Novum verpasst - Bielefeld erkämpft 1:1

Berlin (dpa) Auch Herthas «junge Wilde» konnten den Bock nicht umstoßen: Trotz drückender Überlegenheit und einem halben Dutzend bester Chancen kam der Berliner Club über ein 1:1 (1:1) gegen Arminia Bielefeld nicht hinaus.

Hertha: Novum verpasst - Bielefeld erkämpft 1:1

Bielefelds Artur Wichniarek (l) versucht Hertha-Stürmer Raffael vom Ball zu trennen.

«Schade, wir haben gut gespielt. Am Ende ist die Enttäuschung über nur einen Punkt. Der Ausgleich war ein Geschenk», kommentierte Hertha-Coach Lucien Favre das Remis. Damit bleibt es dabei, dass Hertha in der Geschichte der Fußball-Bundesliga zu Beginn einer Saison noch nie zwei Siege feiern konnte. Mit jetzt vier Zählern rangiert die «Alte Dame» in der Tabelle auf Rang 3.

Für die Arminia (Platz 10) war es nach dem 2:2 gegen Bremen zum Saison-Auftakt das zweite Remis. Marko Pantelic brachte die Gastgeber in Führung (32.Minute), Artur Wichniarek erzwang nach Patzer von Kaka den Ausgleich (37.). Berlins neuer Brasilianer hatte den Vorzug vor Josip Simunic bekommen, Favre verteidigte seine Wahl: «Natürlich war es ein technischer Fehler von Kaka, aber ich bedauere meine Entscheidung nicht. Kaka hat in der Vorbereitung gut gespielt. Und Jo hat noch etwas Rückstand.»

Die Hertha-Bubis - sechs aus der ersten Elf waren nicht älter als 23 Jahre - übernahmen vor 36 302 Zuschauern im Olympiastadion von Beginn an die Initiative. Ein Schuss des brasilianischen Neuzugangs Cicero strich nur knapp am Arminia-Tor vorbei (4.). Gojko Kacar, um dessen Olympia-Teilnahme mit Serbien es viel Aufregung gegeben hatte, bekam eine Eingabe von Pantelic aus drei Metern nicht über die Linie (7.). Und nach schöner Vorarbeit des 21-jährigen Kacar hob der 23 Jahre alte Cicero die Kugel zwar über Bielefelds Schlussmann Dennis Eilhoff, aber auch über dessen Tor (34.). «Es gab sicher die eine oder andere Szene, wo wir großes Glück hatten», räumte Arminen-Coach Michael Frontzeck ein.

Für die längst überfällige Führung der Berliner, bei denen Nationalspieler Arne Friedrich nach Rückenverletzung wieder mitwirken konnte, sorgte dann wieder einmal Pantelic. Herthas Top-Torjäger wurde von Patrick Ebert mustergültig freigespielt und überwand Eilhoff mit einem Heber. Als kurz danach Raffael per Kopf wieder um Zentimeter verzog, schlug wie aus heiterem Himmel Bielefeld zu. Kaka leistete sich einen bösen Querschläger - und der ehemalige Berliner Wichniarek konnte allein an Jaroslav Drobny vorbeigehen und den Ball ins leere Tor schieben. «Er wird derzeit für seine Arbeit belohnt», sagte Frontzeck über den Polen Wichniarek, der mit jetzt drei Treffern mit an der Spitze der Bundesliga-Torjägerliste steht.

Auch nach dem Wechsel das gleiche Bild: Raffael (48.), Cicero (49.) und Kacar (60.) vergaben allerbeste Möglichkeiten für die Gastgeber. Bielefeld, mit genau jener Startelf vom 2:2 gegen Bremen zu Saisonbeginn angetreten, beschränkte sich auf wenige Konter- Attacken. Die beste davon, wieder nach Fehler von «Kaka II», vergab Wichniarek (62.). Den Siegtreffer der Berliner ließen die Gäste nicht mehr zu. «Die Mannschaft hat hart gearbeitet. Wir nehmen den Punkt gern mit», bemerkte Frontzeck. Sein Kollege Favre betonte: «Wir haben am Schluss nicht mehr so als Kollektiv gespielt, jeder hat es individuell versucht.»

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