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Hessen: Trittin nennt Bedingungen für Rot-Rot-Grün

Berlin (dpa) Der Grünen-Fraktionsvize im Bundestag, Jürgen Trittin, hat einen möglichen zweiten Anlauf der SPD in Hessen zu einer Regierungsbildung mit den Grünen unter Duldung durch die Linke begrüßt.

Hessen: Trittin nennt Bedingungen für Rot-Rot-Grün

Jürgen Trittin: «In Hessen wird ständig Koalitionspoker gespielt und nicht regiert. Dieser Zustand muss überwunden werden.»

«In Hessen wird ständig Koalitionspoker gespielt und nicht regiert. Dieser Zustand muss überwunden werden. Wenn dieser Weg über SPD-Landeschefin Andrea Ypsilanti führt, wäre das ein Schritt nach vorne», sagte er der Zeitung «Die Welt». Sollte sie aber zum zweiten Mal scheitern, wäre dies für sie ein «gewaltiges Desaster und für Parteichef Kurt Beck würde sich das Problem noch vergrößern».

Trittin nannte mehrere Bedingungen, die für die Grünen erfüllt sein müssen. So müsse Ypsilanti sicherstellen, dass sie bei der Ministerpräsidentenwahl im Landtag «unter Einschluss ihrer eigenen unsicheren Kantonisten» eine Mehrheit bekomme. Zudem sei eine belastbare rot-grüne Koalitionsvereinbarung nötig, um diese Mehrheit zu stützen. Dafür müssten erst einige Sachfragen wie das Nachtflugverbot am Flughafen Frankfurt am Main und die Schließung des Flughafens Kassel-Calden geklärt werden. «Ypsilanti sollte erst das Nest bauen und dann gackern», sagte Trittin. Zudem müsse klar sein, dass es eine Verlässlichkeit auch seitens der Linkspartei gebe.

Von einem rot-rot-grünen Projekt will Trittin in Hessen allerdings nicht sprechen. Das passiere eher nach dem Motto «Not kennt kein Gebot», sagte er der Zeitung.

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