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Heynckes sieht Clubs und Trainer gefordert

München. Jupp Heynckes sieht die Bundesligavereine nach den bemerkenswerten Aussagen von Weltmeister Per Mertesacker zum Druck im Profifußball gefordert.

Heynckes sieht Clubs und Trainer gefordert

Hält die Arbeit Psychologen im Proficlubs für unabdingbar: Bayern-Coach Jupp Heynckes. Foto: Sven Hoppe

„Man muss in den Clubs Menschen installieren, die sich auch um die Menschen, um die Spieler kümmern“, sagte der Trainer des FC Bayern. Der 72-Jährige meinte damit vor allem Psychologen. „Wir Menschen sind alle verschieden.“ Der eine könne mit Druck einfach besser umgehen als ein anderer.

Heynckes sieht auch die Fußball-Trainer in einer besonderen Verantwortung. „Auch wir Trainer sind aufgerufen, nicht noch zusätzlich Druck auf die Spieler auszuüben“, sagte der erfahrene Coach. Er nannte die Aussagen des 33-jährigen Mertesacker bemerkenswert. „Ich habe großes Verständnis dafür.“

Mertesacker hatte den enormen Druck auf die Profis kritisiert und am eigenen Beispiel beschrieben. Dem Magazin „Der Spiegel“ berichtete der langjährige Nationalspieler, sein Körper habe auf die hohe Erwartungshaltung vor jedem Spiel mit Brechreiz und Durchfall reagiert. „Als sei das, was dann kommt, symbolisch gesprochen, einfach nur zum Kotzen“, sagte Mertesacker.

Der langjährige Nationalspieler beendet seine Karriere nach dieser Saison und wird beim FC Arsenal die Leitung der Nachwuchsakademie übernehmen.

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