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Hier hat die katholische Verwaltung jetzt ihren Sitz

WERNE/NORDKIRCHEN Die Finanz- und Vermögensverwaltung der katholischen Kirchengemeinden aus zahlreichen Städten der Region - darunter Werne, Selm, Olfen, Nordkirchen, Lünen und Ascheberg - hat sich zusammengeschlossen und nun einen neuen Sitz: in Werne. Wenn auch nur vorläufig. Wir haben und mal vor Ort umgeschaut.

Hier hat die katholische Verwaltung jetzt ihren Sitz

Referatsleiter Felix Reimertz (v.l.), Verwaltungsfachangestellte Mandy Wiese und Dirk Hesener vom Friedhof- und Liegenschaftsverwaltung schauen sich die Pläne der Umbauarbeiten für das Bruder-Konrad-Haus an.

„Wir haben nun doppelt soviel Personal“, sagt Referatsleiter Felix Reimertz von den Liegenschaften. Von bisher 16 Mitarbeitern seien ab November 28 Mitarbeiter auf dem Kirchberg tätig. Umzugstermin ist der 2. und 3. November.

Sein Büro ist in den Souterrain des Bruder-Konrad-Hauses an der Stockumer Straße gezogen, wo sich einst die Jugendräume und die mittlerweile aufgelöste Pfarrbücherei befanden. Hell und freundlich erstrahlt der Raum. „Es macht viel aus, wenn die Wände weiß gestrichen sind“, stellt er fest. 

Nebenan sind seine Kollegen von der Friedhofsverwaltung und Investitionen. Aus schalltechnischen Gründen habe man sich für Teppichboden entschieden. Die Renovierung der Räume mit Anstricharbeiten führten Auszubildende des Kolping-Bildungswerks aus.

Nur eine Übergangslösung

„Es ist nur eine Übergangslösung“, erinnert Reimertz. Bei welcher Kirchengemeinde die fusionierte Zentralrendantur schließlich ihre neue Niederlassung findet, sei noch nicht entschieden. Er geht davon aus, dass das Provisorium auf dem Kirchberg mindestens zwei bis drei Jahre bleibt. Denn die Entscheidung über den neuen Sitz falle erst 2017 und dann folgen gewöhnlich Umbauarbeiten.

Im Obergeschoss des Bruder-Konrad-Hauses mit dem traditionsreichen Gemeindesaal (80 Quadratmeter), wo manche Weihnachts- und Karnevalsfeier stattgefunden hat, befinden sich nun die Buchhaltung mit zwei Büros, Besprechungsraum und Küche.

Treffpunkt im Pfarrhaus

Eine kleinere Fläche des Gemeindesaals hatte St. Konrad bereits 2013 für ein Büro der Zentralrendantur „Hamm-Nord Werne“, die im benachbarten Pfarrhaus untergebracht ist, abgegeben. Im Gegenzug räumte die Zentralrendantur nun im Pfarrhaus einen 25 Quadratmeter großen Raum mit Küche und einer Spülmaschine. „Für kleinere Treffen“, so Reimertz.

Die Fusion

  • Die Zentralrendanturen Hamm, Werne und Lüdinghausen schlossen sich am 1. Juli zusammen.
  • Die Kollegen aus Lüdinghausen ziehen am 2. und 3. November nach Werne an die Stockumer Straße um.
  • Das Bruder-Konrad-Haus wurde unter der Regie der Architekten Michael Jardin und Wolfgang Bille umgebaut.
  • Der endgültige Sitz der Zentralrendantur ist noch offen. Werne ist vorerst eine Übergangslösung.

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