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Hilfe beim Einkauf: «Zauberspiegel» fürs Anprobieren

München (dpa) Für Einkaufsmuffel naht Hilfe beim Anprobieren: Mit einem digitalen «Zauberspiegel» könnten sie künftig verschiedene Farben und Designs eines Kleidungsstückes ohne Kleiderwechsel austesten.

Wissenschaftler der Fraunhofer-Gesellschaft haben nach eigenen Angaben ein Programm entwickelt, das das Aussehen eines Menschen und seine Bewegungen wie ein Spiegelbild virtuell umsetzt und auf einem Display anzeigt. In dieses Bild könnten dann Veränderungen etwa an einem T-Shirt in Echtzeit eingebaut werden, teilte das Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik in München mit.

Für die Anprobe muss der Kunde zunächst das Shirt oder Kleid seiner Wahl anziehen. Dann stellt er sich laut Fraunhofer-Institut vor ein Display, über dem eine Kamera angebracht ist. Mit Hilfe des Programms könnten sämtliche Designs, Farben und Variationen des Kleidungsstücks durchgetestet werden. Die Bewegungen des Kunden und die Schattierungen, Falten und Strukturen im Stoff würden in Echtzeit auf dem Bildschirm umgesetzt. Das Programm wurde bereits zum Anprobieren von Schuhen verwendet. In Zukunft sollen auch Brillen und Schmuck gespiegelt werden.

Möglich wird der Spiegel-Effekt der Erklärung der Wissenschaftler zufolge durch ein Netz aus Dreieckspunkten, die sich unabhängig voneinander bewegen lassen. «Die Kamera nimmt im Abstand von Millisekunden Bilder auf und überträgt sie an einen Speicher», heißt es in der Mitteilung. Über jedes Bild werde ein Dreiecksnetz gelegt, mit dessen Hilfe Veränderungen, etwa durch Bewegung, dargestellt werden könnten. In diese Bilder würden dann die Veränderungen eingebaut, etwa ein neues Logo auf dem T-Shirt oder eine andere Farbe. Der «Zauberspiegel» soll zur Internationalen Funkausstellung (29. August bis 3. September) in Berlin präsentiert werden.

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