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Beim VfL Bochum

Hochstätter sucht das Gespräch mit dem Aufsichtsrat

BOCHUM "Es ist momentan ruhig", sagt VfL-Sportvorstand Christian Hochstätter und meint damit die Lage auf dem Transfermarkt. Dabei richtet Hochstätter nicht nur den Blick auf Transfers in denen die Bochumer direkt involviert sind.

Hochstätter sucht das Gespräch mit dem Aufsichtsrat

Obwohl der Ligabetrieb ruht, stecken Sportchef Christian Hochstätter und Cheftrainer Peter Neururer häufig die Köpfe zusammen, um über mögliche Neuzugänge zu sprechen.

Er blickt vielmehr auch auf mögliche Transfers ehemaliger VfL-Spieler. Und dabei insbesondere auf Mathias Ostrzolek, bei dessen Weiterverkauf von Augsburg die Bochumer finanziell profitieren würden. Dessen Wechselaktivitäten sind durch die personelle Hängepartie um den neuen starken Mann beim Hamburger SV, Dietmar Beiersdorfer, zumindest vorerst ins Stocken geraten. Ähnlich wie beim Wechsel von Kevin Vogt zum 1. FC Köln dürften ein erneuter Transfer Ostrzoleks rund 200 000 Euro in die Bochumer Kassen spülen. Geld, das der VfL gut gebrauchen kann, um selbst auf dem Transfermarkt noch einmal aktiv zu werden. Dabei hat Hochstätter vor allem einen zentralen Mittelfeldspieler im Blick, der die drei neuen Stürmer Sestak, Terodde und Gregoritsch in Szene setzen soll. Hochstätter kann dabei vielleicht auch die mehr als 100 000 Euro einplanen, die der Wechsel von Smail Morabit zum FC Heidenheim an Ablöse eingebracht hat.Finanziellen Spielraum ausloten Welchen finanziellen Spielraum diese Transferaktivitäten Hochstätter wirklich bringen, werden aber erst Gespräche mit dem Aufsichtsrat zeigen. "Es wäre in Bochum sicherlich keiner böse, wenn wir zusätzliche Qualität in den Kader bekommen", hat der Bochumer Sportchef unabhängig davon schon Kontakt zu einigen Kandidaten aufgenommen. Ob diese Gespräche zu einem konkreten Vertragsabschluss führen, hängt in erster Linie von der Summe ab, die der VfL auf dem Transfermarkt reinvestieren kann.

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