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Hochstapler muss ins Gefängnis

BOCHUM Ein klassischer Hochstapler ist am Mittwoch vom Bochumer Amtsgericht zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der 48-jährige Angeklagte hatte bei Maklern vorgesprochen und jede Menge Villen besichtigt. Bei diesen Gelegenheiten bestahl er entweder die Hausbesitzer oder die Makler.

von Von Elmar Venohr

, 20.08.2008

Bei seinen Auftritten gab sich der Mann unter anderem als holländischer Reeder oder vornehmer Geschäftsmann aus. Er spielte den Maklern vor, äußerst vermögend zu sein. Deshalb war sein Interesse auch ausschließlich auf Luxus-Objekte fixiert gewesen. Die betroffenen Makler schöpften keinen Verdacht, vertrauten dem Angeklagten fast blind. Die Besichtigungsorte waren über das ganze Bundesgebiet verteilt. Der letzte Tatort lag in Bochum. Nach der Besichtigung einer Immobilie in Stiepel fuhr der 48-Jährige mit dem Makler in dessen Bochumer Büro. Dort sperrte er den völlig überraschten Mann in der Toilette und ein und raubte ihm rund 7500 Euro.

Mit dem Geld sollten eigentlich Handwerker-Rechnungen bezahlt werden. Erwischt wurde der Angeklagte in Heidelberg. Ein Maklerring hatte seine Mitglieder bereits vor dem Angeklagten gewarnt.