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Hochtief und Atlantia einigen sich wegen Abertis-Übernahme

Madrid. Im Bieterwettkampf um den spanischen Autobahnbetreiber Abertis gibt es zwischen den Kaufinteressenten Atlantia und Hochtief eine vorläufige Einigung. Das teilte Atlantia am Mittwoch mit, ohne Details zu nennen. Zuvor hatten die Italiener sowie Hochtief und dessen spanische Mutter ACS über die gemeinsame Übernahme von Abertis verhandelt, um ein Bieterrennen zu vermeiden. Hochtief wollte die Mitteilung am Mittwoch zunächst nicht kommentieren. Die Aktien von ACS und Abertis wurden an der Madrider Börse vom Handel ausgesetzt.

Hochtief und Atlantia einigen sich wegen Abertis-Übernahme

Bauhelme von Hochtief in einem Regal. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Hochtief war im Oktober mit einer Offerte über 18,6 Milliarden Euro in das Bieterrennen um Abertis eingestiegen und hatte damit ein Angebot des italienischen Mautstraßenbetreibers Atlantia von 16,5 Milliarden Euro übertrumpft. Beide Konzerne haben bereits die Zustimmung für die Abertis-Übernahme von der EU-Kommission und der spanischen Börsenaufsicht CNMV.

Abertis betreibt in 14 Ländern Mautstraßen mit einer Länge von 8400 Kilometern und gilt als hochprofitabel. Hochtief hat bei seinem Gebot die Rückendeckung seines Mehrheitseigners ACS. Hinter Atlantia steht die Modedynastie Benetton.

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