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Hölderlin-Preis für Daniel Kehlmann

Bad Homburg. Der Autor des Bestsellers „Tyll“ wird am 10. Juni in Bad Homburg überreicht. Auch der Förderpreis wird dann verliehen. Er geht an die Berliner Autorin Alina Herbing für ihren Debütroman.

Hölderlin-Preis für Daniel Kehlmann

Dem Autor Daniel Kehlmann steht eine neue Auszeichnung ins Haus. Foto: Arne Dedert

Der Schriftsteller Daniel Kehlmann erhält in diesem Jahr den mit 20 000 Euro dotierten Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg.

„Seine Texte verfolgen eine komplexe literarische Poetik und haben dennoch Qualitäten, die von einem großen Publikum geschätzt werden“, würdigte die Jury den Autor nach Mitteilung vom Donnerstag.

Die Auszeichnung wird am 10. Juni in Bad Homburg überreicht. Der mit 7500 Euro dotierte Förderpreis geht an die Berliner Autorin Alina Herbing für ihren Debütroman „Niemand ist bei den Kälbern“ über das Dorfleben im Nordwesten Mecklenburgs.

Kehlmann habe zuletzt mit seinem Bestseller „Tyll“ über den legendären Gaukler Eulenspiegel nicht nur eine epische Studie über Religion, Aberglaube, Machtpolitik und Krieg geliefert, heißt es in der Begründung der Jury weiter. Er habe zugleich einen abgründig komischen Künstlerroman und ein leichtfüßiges Meisterwerk geschaffen.

Der Literaturpreis wird seit 1983 gemeinsam von der Stadt Bad Homburg und der Stiftung Cläre Jannsen vergeben. Die Auszeichnung ist nach dem Dichter Friedrich Hölderlin (1770-1843) benannt, der eine Zeit seines Lebens in Bad Homburg verbrachte.

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