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Hoffenheim nach 3:1 gegen Hannover vorerst auf Platz vier

Sinsheim. 1899 Hoffenheim hat sich zumindest bis zum Samstag auf Platz vier in der Fußball-Bundesliga verbessert, der zur Teilnahme an der Champions League berechtigt. Hoffenheim zog dank des 3:1 (1:1) über Hannover 96 an Bayer Leverkusen vorbei.

Hoffenheim nach 3:1 gegen Hannover vorerst auf Platz vier

Die Spieler von 1899 Hoffenheim feiern den Treffer zum 2:1 gegen Hannover 96. Foto: Uwe Anspach

Überragender Akteur beim Heimsieg am Freitag war der dreifache Torschütze Andrej Kramaric. Der Kroate erzielte in der 16., 50. und 86. Minute seine Saisontore zehn bis zwölf. Hannover gelang nur das zwischenzeitliche 1:1 (24.) durch Kenan Karaman.

Die Niedersachsen haben nach dem Auftakt des 32. Spieltages rechnerisch immer noch nicht den Klassenverbleib gesichert und mussten inmitten der Debatte um Sportdirektor Horst Heldt am 32. Spieltag damit einen weiteren Rückschlag hinnehmen. 96-Clubchef Martin Kind erteilte dem Wunsch jedoch eine Absage. Ein Angebot für Heldt, der noch einen Vertrag bis 2020 besitzt, zur Beförderung zum Geschäftsführer in Hannover gelte jedoch weiter.

Hoffenheim hatte die vergangenen drei Heimspiele ohne Gegentor gewonnen - und ging vor 26 452 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena erneut selbstbewusst in das letzte Freitagsspiel der Saison. Die spielfreudigen Gastgeber profitierten bei der Führung allerdings von einem dicken Patzer durch Hannovers Salif Sané, der vor der eigenen Abwehr quer passen wollte. Bayern-Leihgabe Serge Gnabry erkämpfte sich den Ball und legte auf Kramaric ab. Nationalspieler Gnabry, der zuletzt mit sieben Toren in sieben Spielen geglänzt hatte, verletzte sich bei der Aktion am rechten Oberschenkel und musste anschließend ausgewechselt werden.

Wie aus dem Nichts traf Aufsteiger Hannover kurz darauf zum Ausgleich. Karaman war nach guter Vorarbeit des Ex-Hoffenheimers Pirmin Schwegler gedankenschneller als die Hintermannschaft der Gastgeber. Der Treffer gegen die zwischenzeitlich etwas zu selbstverliebte und wenig zielstrebige TSG tat Hannover gut.

Nach der Halbzeit drehte Hoffenheim auf und wurde früh belohnt. Einen Eckball von Kerem Demirbay nahm Kramaric sehenswert direkt aus der Luft ab und traf mit einem straffen Schuss aus 15 Metern. Nur vier Minuten später ließ der 26-Jährige eine weitere gute Chance zu seinem dritten Treffer ungenutzt - und machte es vier Minuten vor dem Ende mit einem tollen Heber besser. Erstmals erzielte er in einem Bundesligaspiel drei Tore.

Während Hannover, dessen Fans ihren Stimmungsboykott aufrecht erhielten, glücklos auf den zweiten Treffer drängte, musste die TSG einen weiteren Ausfall verkraften. Demirbay wurde mit einer Verletzung am rechten Fuß ausgewechselt. Trotzdem hatte Hoffenheim die Begegnung bis auf wenige Unaufmerksamkeiten in der Abwehr voll im Griff und darf weiter von der Königsklasse träumen.

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